Ekitiké kehrt zurück nach paris: vom nobody zum liverpool-star!

Paris, da brodelt es! Hugo ekitiké, einst als Flop abgestempelt, kehrt nun als Liverpool-Angreifer in die französische Hauptstadt zurück – und das mit einem ganz neuen Status. Die Geschichte des jungen Stürmers ist ein Lehrstück über Geduld, Entwicklung und die unvorhersehbaren Wege des Fußballs.

Ein vielversprechender start, ein holpriger zwischenstopp

Ein vielversprechender start, ein holpriger zwischenstopp

Erinnern Sie sich? 2021 winkte der glamouröse Coup für ekitiké: Der Wechsel zum Paris Saint-Germain, wo er neben Messi, Neymar und Mbappé agieren sollte. Ein Traum, der jedoch früh zerplatzte. In einer Saison als Leihgabe kam er auf lediglich 32 Einsätze und 14 Partien als Startelfspieler. Luis Enrique, sein Nachfolger, schenkte ihm gerade einmal neun Minuten – ein vernichtender Beweis für mangelnde Integration.

Doch statt aufzugeben, fand ekitiké im Frankfurter Eintracht einen zweiten Frühling. Dort, unter der Regie von Oliver Glasner, offenbarte er sein volles Potenzial. 26 Tore und 14 Assists in 64 Spielen! Eine Leistung, die Markus Krösche, der Sportdirektor des Eintracht, treffend zusammenfasste: „Wenn sich ein Spieler schneller entwickelt als wir, lassen wir ihn gehen.“

Und so landete ekitiké im vergangenen Sommer für satte 95 Millionen Euro bei Liverpool. Ein Transfer, der für Aufsehen sorgte, insbesondere angesichts der Verpflichtung von Sasa Kalajdžić kurz zuvor. Trainer Arne Slot äußerte sich skeptisch: „Sie können zusammen spielen, aber das würde eine andere Struktur erfordern.“

Die Zahlen lügen nicht:ekitiké hat sich in Liverpool schnell etabliert. Mit 17 Treffern und sechs Vorlagen in seiner ersten Saison überzeugt er, und Didier Deschamps winkt ihm als Stammspieler in der französischen Nationalmannschaft zu. Auch wenn die Champions-League-Bilanz mit drei Toren noch ausbaufähig ist – die Statistiken zeigen: Ekitiké ist auf dem besten Weg, zu einem der Top-Stürmer Europas zu werden.

Vitinha, ein damaliger Mitspieler in Paris, brachte es auf den Punkt: „Er hat viele Qualitäten. Aber es war nicht der richtige Kontext.“ Ein Kontext, der sich nun in Liverpool dramatisch verändert hat. Ekitiké hat bewiesen, dass er aus Fehlern lernen kann und dass seine Zeit in Paris ihn stärker gemacht hat.

Die Begegnung mit dem PSG wird für Ekitiké emotional aufgeladen sein. Es ist eine Chance, zu zeigen, was aus ihm geworden ist – und vielleicht, seinen ehemaligen Arbeitgebern eine kleine, aber feine Botschaft mitzugeben: Manchmal braucht ein Talent eben nur die richtige Umgebung, um zu blühen. Und diese Umgebung hat er nun definitiv gefunden.