Eisschnellläufer jasch überrascht mit radsport-sieg bei tour of the alps!
Ein echter Sensationserfolg bei der Tour of the Alps: Der ehemalige deutsche Eisschnellläufer Lennart Jasch hat am Donnerstag eine Bergetappe gewonnen und damit seine Radsportkarriere mit einem unerwarteten Profisieg gekrönt. Das ist mehr als nur ein Sieg – es ist der Beweis, dass Leidenschaft und harte Arbeit Berge versetzen können.

Vom eis zur solofahrt: jasch im triumph
Der 25-Jährige, der eigentlich als Helfer für das australische Team Tudor Pro Cycling vorgesehen war, distanzierte seine Konkurrenten auf der anspruchsvollen 167,8 Kilometer langen Strecke nach Trient. 25 Kilometer vor dem Ziel setzte er sich von der Fluchtgruppe ab und fuhr einen beeindruckenden Solosieg heraus. „Ich kann es immer noch nicht fassen“, gestand Jasch überwältigt im Ziel. Seine Leistung ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass er erst vor zwei Jahren vom Eis auf das Rad umgestiegen ist.
Die Tour of the Alps dient vielen Fahrern als wichtiger Test vor dem Giro d’Italia, der am 8. Mai beginnt. Neben Jasch gehen auch ehemalige Tour-Sieger wie Egan Bernal und der Mountainbike-Olympiasieger Tom Pidcock an den Start. Doch Jasch stahl ihnen heute die Show. Was niemand so recht erwartet hätte: Ein Eisschnellläufer, der auf den Alpenpässen triumphiert.
Seine Schwester Maira Jasch nahm im Februar an den Olympischen Winterspielen in Mailand teil, während sein Vater Helge Jasch als Teamleiter bei der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) tätig ist. Die sportliche Gene scheinen also im Familienbetrieb zu liegen. „Ich hatte unglaubliche Beine und habe von Anfang an an mich geglaubt“, so Jasch nach dem Rennen. Seine Worte sind ein Spiegelbild seines unbändigen Willens und seiner Entschlossenheit.
Die Zahlen sprechen für sich: Jasch bewältigte die Etappe in einer Zeit, die ihn in die Nähe der Top-Athleten der Disziplin katapultiert. Ein Sieg, der nicht nur für ihn, sondern auch für das gesamte Team ein riesiger Motivationsschub ist.
