Eispaarlauf-sensation in mailand: hase und volodin stürmen zu gold!

Deutsche paarläufer dominieren kurzprogramm bei olympia

Mailand, 15. Februar 2026 – Für Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin könnte es bei den Olympischen Winterspielen in Mailand nicht besser laufen. Das deutsche Eiskunstlauf-Paar zeigte im Kurzprogramm eine beeindruckende Leistung und übernahm die Führung mit einem Vorsprung. Die Medaillenanwärter ließen die Konkurrenz deutlich hinter sich und begeisterten das Publikum mit ihrem Tango.

Hase/volodin mit persönlicher bestleistung

Hase/volodin mit persönlicher bestleistung

Das Duo erreichte eine persönliche Bestleistung von 80,01 Punkten und profitierte dabei auch von Fehlern anderer Teams. Hase zeigte nach der Leistung Erleichterung und warf Handküsse ins Publikum, während Volodin erleichtert in die Menge winkte. Die Erwartungen an das Top-Paar des Deutschen Eislauf-Verbands (DEU) waren hoch, doch sie ließen sich nicht unter Druck setzen.

Starke konkurrenz, aber hase/volodin vorne

Starke konkurrenz, aber hase/volodin vorne

Auf den Plätzen zwei und drei liegen derzeit Anastassia Metelkina/Luka Berulawa (Georgien, 75,46 Punkte) und Lia Pereira/Trennt Michaud (Kanada, 74,60 Punkte). Überraschend ist, dass die amtierenden Weltmeister Riku Miura/Ryuichi Kihara (Japan) nur auf dem fünften Platz liegen, knapp vor den chinesischen Olympiasiegern Sui Wenjing/Han Cong.

Enttäuschung für die titelverteidiger und andere favoriten

Die italienischen Gastgeber Sara Conti/Niccolò Macii mussten sich mit dem achten Platz begnügen, während die Weltmeister von 2024, Deanna Stellato-Dudek/Maxime Deschamps (Kanada), nur auf dem 14. Rang platziert sind. Das zweite deutsche Paar, Annika Hocke/Robert Kunkel, erreichte mit 67,52 Punkten knapp nicht ihre Saisonbestleistung und liegt auf dem elften Platz.

Vorbereitung und strategie für den erfolg

Hase und Volodin hatten sich vor ihrem ersten gemeinsamen Olympia-Auftritt in einem fünftägigen Trainingslager in der Schweiz auf den Wettkampf vorbereitet. Ihre Strategie war klar: „Wir wollen saubere Programme laufen. Dann entscheiden die Preisrichter“, erklärte Hase. Diese Strategie scheint aufgegangen zu sein, denn ihre Leistung war von Beginn an überzeugend.

Hocke/kunkel kritisieren wertung

Annika Hocke und Robert Kunkel präsentierten zwar ein fehlerfreies Kurzprogramm, wurden aber von der Jury überraschend hart bewertet. „Wir haben schon in den letzten Tagen gesehen, dass es hier ein paar zu hinterfragende Entscheidungen gab. Dem schließen wir uns leider an“, sagte Kunkel. Trotzdem blicken sie positiv nach vorne: „Wir haben gezeigt, was wir zeigen konnten.“

Die kür steht bevor

Die Entscheidung fällt am Montag (ab 20.00 Uhr live in ARD und Eurosport) mit der Kür. Hase und Volodin haben sich eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet, aber der Wettbewerb ist noch lange nicht vorbei. Die Spannung ist hoch, und die Fans dürfen sich auf eine packende Kür freuen. Wir werden die Entwicklung natürlich weiter verfolgen und berichten.