Eiskunstläufer tomas guarino sabate darf doch minions-musik nutzen
Eiskunstlauf-drama um musikrechte – happy end für tomas guarino sabate
Der spanische Eiskunstläufer Tomas Guarino Sabate (26) sorgte in den letzten Tagen für Schlagzeilen – und das nicht nur wegen seiner sportlichen Leistung. Seine freudige und unkonventionelle Kür, untermalt von der Filmmusik der Minions, hatte bei den Europameisterschaften im Januar viele Fans begeistert. Nun stand die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo auf der Kippe.

Der ärger mit universal pictures
Der Grund für die Besorgnis: Universal Pictures sah sich in seinen Copyright-Rechten verletzt. Sabate hatte die Musik bereits im August des vergangenen Jahres über das ISU-ClickClear-System eingereicht, doch der Rechtsstreit drohte, seine Teilnahme an den Spielen zu gefährden. „Das letzten Freitag zu erfahren, so kurz vor dem wichtigsten Wettbewerb meines Lebens, war unglaublich enttäuschend“, äußerte sich der Sportler frustriert auf Instagram.
„Freude und lustiges flair aufs eis bringen“
Sabate hatte mit seiner Performance das Ziel verfolgt, „Freude und lustiges Flair aufs Eis zu bringen“ und zu zeigen, dass „männlicher Eiskunstläufer auch Spaß machen kann“. Er wollte mit seiner unkonventionellen Wahl eine Botschaft senden und das Publikum unterhalten. Das Verbot hätte ihm sinnbildlich das Eis unter den Füßen weggezogen.
Die reaktion der isu
Auch die Internationale Eislaufunion (ISU) äußerte sich zu dem Fall. In einem Statement hieß es, man werde Details mitteilen, sobald diese vorliegen. Die Empörung in den sozialen Medien war groß, und zahlreiche Fans zeigten Solidarität mit dem spanischen Athleten. Internationale Medien berichteten ebenfalls über den Vorfall.
Wendung auf „x“ – der öffentliche druck zahlt sich aus
Am Dienstag kam es zu einer überraschenden Wendung. Auf der Plattform „X“ (ehemals Twitter) veröffentlichte Sabate ein neues Statement, in dem er sich für die breite Unterstützung bedankte. Universal habe aufgrund des öffentlichen Drucks seine Entscheidung überdacht und ihm die Nutzung des Soundtracks zugesichert. Es gab jedoch noch einige Details zu klären.
Happy end vor dem olympia-start
Am Abend konnte Sabate dann schließlich Entwarnung geben: Er könne sein Kurzprogramm wie geplant mit der Minions-Musik aufführen. Ein echtes Happy End, das zeigt, wie wichtig die Unterstützung der Fans und die Sensibilisierung für solche Fälle sein können. Ein Sieg für die Freude am Eiskunstlauf und für einen Athleten, der den Mut hatte, anders zu sein.
