Eishockey-wm: deutschland gewinnt, steht aber vor dem aus!

Ein Sieg, der kaum tröstet: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zwar gegen Österreich mit 6:2 die Oberhand behalten, doch der Traum vom Viertelfinaleinbau ist in trockenen Tüchern. Die Ausgangslage ist verkniffen, die Abhängigkeit von Ergebnissen anderer Teams enorm.

Die eisbären im fokus: schlüsselspieler tragen verantwortung

Mit sechs aktuellen Eisbären-Profis und weiteren ehemaligen Berlinern in ihren Reihen, lastet ein enormer Druck auf die Nationalmannschaft. Lukas Reichel, der mit drei Treffern gegen Österreich brillierte, ist nur ein Beispiel für die Berliner Präsenz im Team. Doch auch er räumt ein: „Wir werden schon die Spiele verfolgen. Was wir jetzt kontrollieren können, ist das nächste Spiel.“

Die Tore fielen in einer deutlichen Steigerung im Laufe des Spiels. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel übernahm Deutschland die Kontrolle und ließ der österreichischen Mannschaft keine Chance. Reichels Doppelschlag im Schlussdrittel besiegelte die Vorentscheidung, während auch Joshua Samanski und Alexander Ehl trafen. Ein Eigentor der Österreicher, dem Eisbären-Profi Manuel Wiederer angerechnet wurde, erhöhte den Spielstand auf 4:1.

Lettland und usa: die gegner im blick

Lettland und usa: die gegner im blick

Das Problem: Lettland hat die USA bereits mit 4:2 geschlagen und liegt somit nur einen Punkt hinter Deutschland. Die Letten haben zudem noch ein Spiel mehr vorzuweisen, das gegen den punktlosen Tabellenletzten Großbritannien ausgetragen wird – ein vermeintlich leichtes Unterfangen. Auch die USA könnten noch den Rückstand aufholen und am Deutschen Team vorbeiziehen.

Die Situation ist angespannt. Torwart Philipp Grubauer fasste es treffend zusammen: „Es kann immer noch ein Wunder geben.“ Doch Wunder geschehen selten ohne eine gehörige Portion Glück und die Unterstützung der Konkurrenz. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, ob sich die deutsche Mannschaft noch eine Chance auf das Viertelfinale erarbeiten kann.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Realität ist unbestreitbar: Deutschland muss auf eine Kombination aus eigener Leistung und Fehlern der Gegner hoffen, um in der WM noch eine Rolle spielen zu dürfen. Die Fans dürfen gespannt sein, ob das DEB-Team die Nerven behält und das Ruder noch herumreißen kann.