Eishockey-skandal: ingolstädter star schimpft über red bull-spielweise!

Die Luft in der Eishockey-Szene knistert! Nach dem schmerzhaften Aus im Playoff-Viertelfinale gegen die Münchner Löwen hat Daniel Pietta, Eishockey-Nationalspieler und Leistungsträger der Ingolstädter, scharfe Worte gefunden – und zwar nicht nur für Fabio Wagner, dessen brutales Foul gegen Edwin Tropmann für Entsetzen sorgte.

Pietta: „ich kann auch gerne auf den titel verzichten“

Die 3:7-Niederlage am vergangenen Samstag war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Pietta, der selbst 39 Jahre alt ist und eine lange Karriere im Eishockey hinter sich hat, sprach im Interview mit MagentaSport Klartext: „Im Großen und Ganzen war es überhart“, kritisierte er die Spielweise der Münchner, insbesondere in jenem entscheidenden vierten Spiel der Best-of-seven-Serie. Die Verletzung von Edwin Tropmann, der nach einem Check von Wagner bewusstlos im Rettungswagen wieder zu Bewusstsein kam und mit einem Gehirnschädeltrauma ins Krankenhaus musste, verdeutlichte die Eskalation der Situation.

Doch Pietta ging weiter und stellte die Frage nach dem Preis für einen Meistertitel in Frage. „Jeder will Meister werden, jeder will Spiele gewinnen, klar. Aber wenn das der Preis sein muss, um sowas zu erreichen, kann ich auch gerne drauf verzichten“, erklärte er mit einem Hauch von Resignation.

„Das ist kein teil des spiels!“ – trainer david außer sich

„Das ist kein teil des spiels!“ – trainer david außer sich

Auch Oliver David, der Trainer der Münchner, zeigte sich sichtlich geschockt von den Ereignissen. „Da kann man nicht davon reden, dass das Teil des Spiels ist“, polterte er. „Sollte das Teil des Spiels sein, habe ich keinen Bock mehr auf dieses Spiel.“ Seine Worte unterstreichen die tiefe Besorgnis über die zunehmende Härte im Eishockey und die Frage, wo die Grenzen gehen.

Wagner selbst erhielt eine Sperre von mindestens 14 Spielen, die sich bei einem möglichen Einzug in das Finale noch verlängern könnte. Allerdings nahm Pietta den Nationalspieler in Schutz: „Fabio ist ein herzensguter Mensch. Er ist der Letzte, der das mit Absicht macht. Es ist im Eishockey ein Sekundenbruchteil, der eine Entscheidung erzwingt. Die Entscheidung hat er falsch getroffen. Das weiß er selber. Er hat sich entschuldigt.“ Die Situation zeigt deutlich die prekäre Balance zwischen Leidenschaft und Brutalität im Profisport. Die Diskussion über die Spielweise von Red Bull und die Notwendigkeit einer stärkeren Kontrolle im Eishockey wird nun mit voller Wucht anhalten.

Die Verletzung von Tropmann, der nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin unter den Folgen des Gehirnschädeltraumas leidet, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Härte im Eishockey nicht ohne Konsequenzen bleibt. Die Debatte über die Zukunft des Eishockeys und die Frage, wie die Sicherheit der Spieler gewährleistet werden kann, ist in vollem Gange. Die Fans sind geschockt, die Experten sind alarmiert – und die Liga steht vor einer gewaltigen Herausforderung.

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