Eishockey-sensationen: junge wilderer stürmen in die national league!

Die National League Saison 2025/26 geht zu Ende und hinterlässt eine Spur aufregender Überraschungen. Während etablierte Stars weiterhin glänzten, drängten sich junge Spieler förmlich in den Vordergrund und feierten nicht nur ihr Debüt im Profi-Eishockey, sondern auch erste, wichtige Treffer. Ein Blick auf die vielversprechenden Debütanten, die die Schweizer Eishockey-Szene aufmischen.

Davos: ein hoffnungsschimmer im quali-kampf

Beim HC Davos, dem Qualifikationssieger, war es vor allem Beni Waidacher, der mit einem fulminanten Auftritt für Aufsehen sorgte. Im entscheidenden Spiel 7 gegen den EV Zug ließ er der heimischen Fans im November 2025 den ersten Profi-Treffer feiern – eine Szene, die lange in Erinnerung bleiben dürfte. Auch danach zeigte er immer wieder sein Potenzial und spielte eine unerwartet wichtige Rolle im Playoff-Team, das von Bertschy angeführt wurde.

Fribourg-gotteron: ein u21-stürmer im penaltyschiessen

Fribourg-gotteron: ein u21-stürmer im penaltyschiessen

Beim HC Fribourg-Gotteron sorgte Yannik Boppart für eine Premiere, die in die Annalen des Eishockeys eingehen wird. Nach dem Spengler Cup gab der U21-Elit-Stürmer am 6. Januar 2026 sein Debüt in der National League und erzielte prompt den Ausgleichstreffer gegen die SCL Tigers. Und als wäre das nicht genug, verwandelte er im Penaltyschiessen als einziger seinen Versuch!

Ein weiterer Name, der in Fribourg aufhorchen ließ, ist Jamiro Reber. Seine Verpflichtung im Januar war ein Glücksgriff, denn der junge Mann zeigte von Beginn an sein enormes Tempo und seine Torinstinkt. Sein erstes Tor im April 2026, in Spiel 7 gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers, war der Beweis dafür, dass er zu mehr bestimmt ist.

Genf: ein doppelpassant mit nhl-potenzial

Genf: ein doppelpassant mit nhl-potenzial

Simas Ignatavicius, ein litauisch-amerikanischer Doppelbürger, überraschte mit seiner konstanten Leistung. Er bestritt jedes einzelne Spiel der Saison und erzielte bereits im Leman-Derby gegen den Lausanne HC sein erstes Tor. Mit insgesamt acht Treffern in der Regular Season und den Playoffs hat er sich eine realistische Chance auf einen NHL-Draft erarbeitet. Seine Leistungen sind beeindruckend und lassen auf eine vielversprechende Karriere hoffen.

Zsc lions und co.: weitere debütanten im rampenlicht

Zsc lions und co.: weitere debütanten im rampenlicht

Auch bei den ZSC Lions gab es Grund zur Freude. Jan Schwendeler, der zuvor 30 Spiele auf höchstem Niveau bestritten hatte, konnte im Dezember 2025 endlich seinen ersten Treffer markieren. Kimo Gruber, damals noch 20 Jahre alt, reihte sich kurz darauf in die Riege der Torschützen ein. Cyrill Henry, dessen Familie eine lange Hockey-Tradition vorweisen kann, feierte im Februar 2026 seinen ersten Erfolg und kämpft mit seinem Bruder Joel darum, der erfolgreichste Henry zu werden.

Weiter ging die Liste der jungen Wilderer mit Andrin Flütsch (SC Rapperswil-Jona Lakers) und Marlon Graf (ebenfalls SC Rapperswil-Jona Lakers), die beide nach schwierigen Phasen ihre Chance nutzten und eindrucksvoll präsentierten. Jan Daron, erst 17 Jahre alt, sorgte beim EV Zug für Lichtblicke, während Colin Lindemanns Tor im letzten Spiel vor den Play-Ins zeigte, dass auch er zu den vielversprechenden Talenten gehört.

Die jungen Spieler haben bewiesen, dass die Zukunft des Schweizer Eishockeys in guten Händen liegt. Mit ihrem Enthusiasmus, ihrer Kreativität und ihrem unbändigen Willen werden sie die National League auch in den kommenden Jahren prägen. Die Saison 2025/26 war ein deutliches Zeichen: Der Eishockey-Nachwuchs ist bereit für den Sprung in die Weltklasse.