Eishockey-schock: deutschland am rande des wm-debücls!
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz vor dem vorzeitigen Aus. Ein schwacher Auftritt gegen Großbritannien und die Hoffnung auf einen Patzer Ungarns gegen Lettland – das ist die bittere Realität für das Team von Bundestrainer Harold Kreis.
Die vorgabe war klar: pflichtsieg
Das Spiel gegen Großbritannien, das bereits als Absteiger feststand, sollte eine Formsache sein. Doch was folgte, war eine Leistung, die selbst eingefleischte Fans enttäuschte. Ein 6:3-Sieg, der zwar statistisch einen Erfolg verbucht, aber wenig überzeugte. Alexander Karachun, Frederik Tiffels, Fabio Wagner, Andreas Eder, Joshua Samanski und Leon Gawanke trafen für Deutschland, während Robert Dowd (sein letztes Länderspiel!), Ollie Betteridge und Robert Lachowicz für die Briten sorgten.

Ungarns rolle: der entscheidende faktor
Die Hoffnungen der deutschen Mannschaft ruhen nun auf den Schultern Ungarns. Nur wenn Ungarn gegen Lettland nicht gewinnen sollte, hätte Deutschland theoretisch noch eine Chance auf das Viertelfinale. Doch angesichts der bisherigen Leistungen und des starken Auftritts der USA gegen Ungarn, stehen die Chancen düster.
„Wir haben das turnier vorher verloren“ – seider schießt hart
Kapitän Moritz Seider ließ seiner Frustration nach dem Spiel freien Lauf. „Wir haben das Turnier vorher verloren“, kritisierte der NHL-Verteidiger. „Wir haben dem Gegner zu viel auf dem Silbertablett präsentiert.“ Seine Worte treffen den Nagel auf den Kopf: Schwache Leistungen und unnötige Niederlagen zu Beginn der WM haben die Situation maßgeblich verschärft.
Kritik an kreis: verpasste chancen und fragwürdige entscheidungen
Auch Bundestrainer Harold Kreis steht im Fokus der Kritik. Seine taktischen Entscheidungen und die späte Offensive brachten das Team nicht rechtzeitig in Schwung. Der umstrittene Verzicht auf eine Challenge in der Schlussphase gegen die USA, als ein fragwürdiger Treffer für die Amerikaner fiel, wird ihm zusätzlich angehängt.
Die Diskussion um die Zukunft von Kreis hat bereits Fahrt aufgenommen. Nach der enttäuschenden Olympia-Enttäuschung und nun auch der möglichen WM-Pleite, stellt sich die Frage, ob er in der Lage sein wird, eine neue Euphorie im deutschen Eishockey zu entfachen.
Die Wahrheit ist hart: Deutschland verpasst die Chance, aus eigener Kraft das Viertelfinale zu erreichen. Ein verpasster Traum, der durch veraltete Strategien und verpasste Gelegenheiten besiegelt wurde. Die WM 2026 wird für den DEB-Kader zu einem bitteren Nachgeschmack.
