Eisbären dominieren in mannheim: erster schritt zum titel perfekt!
Mannheim – Die Eisbären Berlin haben im ersten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga gegen die Adler Mannheim eine beeindruckende Vorstellung gezeigt und mit 7:3 die Oberhand behalten. Ein deutliches Signal im Kampf um die Titelverteidigung, das die Mannheimer Fans verstörte und die Berliner Anhänger euphorisch stimmte.
Effizienz entscheidet die partie
Von Beginn an demonstrierten die Eisbären ihre Überlegenheit. Bereits im ersten Drittel trafen Liam Kirk und Jean-Sébastien Dea, um die Weichen für einen erfolgreichen Abend zu stellen. Die Adler Mannheim, die sich im Viertelfinale und Halbfinale noch trefflich gegen Verletzungssorgen zur Wehr gesetzt hatten, fanden an diesem Abend kaum Mittel gegen die abgeklärte Leistung der Berliner. Die Defensive der Hausherren wirkte anfällig, während die Eisbären ihre Chancen eiskalt nutzten.
Les Lancaster erhöhte die Führung im ersten Abschnitt auf 3:0, was die Mannheimer Trainer Lukas Kälble sichtlich verärgern ließ. Seine Bemerkung im Interview bei „MagentaSport“ deutete die Frustration an: „Wir müssen das besser verteidigen.“

Doppelschlag setzt akzent
Auch nach der Pause ließen die Eisbären kaum etwas unversucht, um ihre Position zu festigen. Ein Powerplay-Tor von Ty Ronning und ein direkt anschließender Treffer von Markus Vikingstad innerhalb von nur 68 Sekunden katapultierten die Eisbären auf eine beruhigende 5:0-Führung. Die Adler versuchten zwar, mit einem Torwechsel das Blatt zu wenden, doch die Antwort der Eisbären folgte prompt.
Kris Bennett, Alexander Ehl und John Gilmour konnten zwar noch drei Treffer für Mannheim markieren, doch die Eisbären ließen sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Andreas Eder und erneut Kirk stellten den Spielstand auf 7:3, womit die Entscheidung besiegelt war.
Die Eisbären Berlin haben damit einen wichtigen Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Das Rückspiel am Sonntag in Berlin wird zeigen, ob die Adler den Rückschlag verkraften und kontern können. Die Berliner, die in den vergangenen sieben Playoff-Duellen gegen Mannheim stets die Oberhand behielten, gehen als Favorit in die Partie.
Die Bilanz der Eisbären spricht für sich: Trotz Verletzungssorgen in der laufenden Saison konnten sie sowohl die Straubing Tigers als auch den EHC Red Bull München bezwingen. Das Team von Coach Serge Aubut ist gewohnt, unter Druck zu bestehen – und das zeigten sie eindrucksvoll in Mannheim. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Mannheimer eine Antwort auf die Berliner Dominanz finden können.
