Eintracht-sieg: erleichterung und fragezeichen nach wolfsburg

Wolfsburg – Ein knapper Sieg, der mehr Fragen aufwirft als er Antworten gibt: Eintracht Frankfurt setzte sich beim VfL Wolfsburg mit 2:1 durch, doch die Leistung nach der Pause ließ die Fans und Experten gleichermaßen stutzig. Der Jubel über die drei wichtigen Punkte wird von der Erkenntnis überschattet, dass die Hessen in der zweiten Hälfte deutlich nachlässiger agierten.

Koch sieht fortschritte, aber auch luft nach oben

Robin Koch, Abwehrchef der Eintracht, zeigte sich erleichtert über den Sieg. “Wir wollten unbedingt drei Punkte mitnehmen, das war das große Ziel und das haben wir geschafft.” Doch er räumte auch ein, dass die Leistung in der zweiten Halbzeit verbesserungswürdig ist. “In der zweiten Hälfte haben wir ein bisschen Zugriff verloren, hatten zu viele Ballverluste, mussten immer mehr verteidigen. Trotzdem hat die Mannschaft alles reingeschmissen, daher gehen die drei Punkte auch in Ordnung.” Ein klares Bekenntnis zum Team, aber auch eine ehrliche Analyse der Defizite.

Burkardt: „wir haben uns nicht mehr so viel getraut“

Burkardt: „wir haben uns nicht mehr so viel getraut“

Auch Jonathan Burkardt brachte seine Beobachtungen ein.