Eigentor-drama in pauli: wolfsburg nutzt chaos für sieg
Ein hochspannendes Bundesliga-Duell endete am letzten Spieltag mit einem umstrittenen Tor und einer knappen Niederlage für den FC St. Pauli. Das Spiel gegen den VfL Wolfsburg, das mit 2:1 für die Wölfe endete, wird vor allem durch einen fragwürdigen Eigentor-Treffer in Erinnerung bleiben.

Nikola vasilj im zentrum der kontroverse
Die Szene ereignete sich in der 64. Minute. Nach einer Ecke von Christian Eriksen (34) kam es im Strafraum der Hausherren zu einem wilden Durcheinander. Torwart Nikola Vasilj (30) versuchte, den Ball vor der Linie wegzufauchen, traf den Ball jedoch unglücklich und lenkte ihn so ins eigene Tor. Der Bosnier reagierte sichtlich frustriert und bemängelte die Situation, da er sich durch die Ansammlung von Spielern behindert fühlte. Schiedsrichter Daniel Siebert konsultierte nach Ansicht der Bilder am Spielfeldrand, bestätigte den Treffer jedoch als regulär. Ein bitterer Moment für den FC St. Pauli und insbesondere für Vasilj.
Eriksen vergibt Elfmeter: Das Unheil war aber noch nicht vorüber. Kurz darauf hatte Eriksen die Chance, die Entscheidung zu treffen, scheiterte aber am Aluminium. Ein verpasster Elfmeter, der die Nerven der Wolfsburger Fans strapazierte.
Die Partie blieb bis zum Schluss spannend. In der 80. Minute machte Pejcinovic den Deckel auf die Kiste, als er den zweiten Treffer für Wolfsburg erzielte. Für den FC St. Pauli, der drei Tore benötigte, um noch die Relegation zu erreichen, war das Spiel damit gelaufen. Die Hoffnung auf ein Wunder platzte.
Die Niederlage bedeutet für den FC St. Pauli das Ende der Hoffnungen auf die Europa League oder zumindest die Relegation. Die Leistung war zwar kämpferisch, aber letztlich nicht ausreichend, um gegen den VfL Wolfsburg zu bestehen. Der Eigentor-Zwischenfall wird sicherlich noch lange in den Köpfen der Fans nachwirken und zu Diskussionen führen.
