Egli verlässt davos: wechsel nach zug perfekt – titeljagd als abschiedsgeschenk?
Schock in der Bündner Eisarena: Chris Egli wird den HC Davos am Ende dieser Saison verlassen und in Richtung Zug wechseln. Ein überraschender Abschied, zumal der erfahrene Stürmer bis 2028 in Zug unter Vertrag steht – doch bevor der Umzug ansteht, drängt Egli darauf, mit Davos noch einmal Geschichte zu schreiben.

Ein meilenstein und ein großes ziel: der fokus liegt auf dem meisterpokal
Eglis Weg in Davos ist geprägt von Höhen und Tiefen. Nach seinen ersten beiden Spielen in der National League in der Saison 2014/15, als die Bündner den Meisterpokal in den Himmel reckten, hat sich der Angreifer zu einem Leistungsträger entwickelt. Der Durchbruch gelang ihm dann in der Saison 2017/18, als er in über 40 Partien für den HCD zum Einsatz kam. Heute gehört er unbestritten zur Stammbesetzung von Trainer Josh Holden.
Die aktuelle Saison ist dabei von einer beeindruckenden Dominanz Davos' geprägt. Als Tabellenführer der Regular Season und mit einem klaren 3:1-Erfolg gegen die ZSC Lions in den Playoff-Halbfinals liegt alles im Bereich des Möglichen, um den Meistertitel zu holen – ein Ziel, das Egli sich für seinen Abschied sicherlich vorgenommen hat. Es wäre der erste Meistertitel für ihn mit dem HC Davos und ein würdiger Abschluss.
Der jüngste Meilenstein war dabei ein weiterer besonderer Moment: Egli bestritt kürzlich sein 502. National-League-Spiel und erreichte damit die Marke von 116 Scorerpunkten. Das Spiel gegen die ZSC Lions markierte zudem seine 500. Partie in der National League – ein Beweis für seine lange und erfolgreiche Karriere in der höchsten Schweizer Eishockeyliga.
Doch der Blick ist nach vorne gerichtet. Egli und sein Team sind hungrig und wollen die Chance nutzen, die sich ihnen geboten hat. Die Dominanz in der Regular Season und die starke Leistung gegen die ZSC Lions zeigen, dass Davos bereit ist, um den Titel zu kämpfen. Ob es am Ende klappt, steht noch in den Sternen, aber eines ist gewiss: Chris Egli wird alles dafür geben, um seinem Verein einen unvergesslichen Abschied zu bereiten.
