Edwards zerlegt die warriors: 42 punkte, zehntes 40er-feuerwerk

Anthony Edwards schreit die Timberwolves in die Playoff-Spur. 42 Punkte gegen die kranken Warriors – das ist seine zehnte 40-Punkte-Show dieser Saison. Ohne Steph Curry bleibt Golden State auf der Strecke, Minnesota feiert den 127:117-Kantersieg.

Curry fehlt, edwards liefert

Die Warriors taumeln. Ohne ihren Superstar wirkt das System zusammengestückelt, die Rotation wirkt müde. Edwards dagegen spielt, als hätte jemand den Turbo festgeklebt. Drei Viertel lang dominiert er das Tempo, trifft aus der Mitteldistanz, versenkt step-backs, zieht zum Korb. Die Defense der Warriors reagiert immer einen Tick zu spät.

Die Statistik lügt nicht: 15/24 aus dem Feld, 5/9 jenseits der Dreierlinie, plus sieben Assists. Minnesota springt damit auf 44 Wins, der direkte Playoff-Platz rückt näher. Golden State rutzt auf 32-35 ab – und das ohne Timeline, wann Curry wieder aufläuft.

Durant rettet die rockets

Durant rettet die rockets

In Houston geht es um mehr als nur eine Nummer im Tableau. Kevin Durant stemmt sich mit 30 Punkten gegen die Pelicans, trifft den Game-Winner 20 Sekunden vor Schluss. 107:105, die Rockets bleiben im Rennen um die Play-In-Zone. New Orleans verschenkt eine 16-Punkte-Führung, schlittert auf 37-31.

Cavaliers und pistons liefern auswärtsschlachten

Cleveland demoliert Dallas 138:105. Donovan Mitchell erzielt 34 Punkte, die Defense hält Luka Dončić auf 4/14 aus dem Feld – eine Demontage vor heimischer Kulisse. Detroit setzt Memphis mit 126:110 auf Platz eins der Lottery-Tabelle. Cade Cunningham warf 29 Punkte, der junne Kern der Pistons zeigt, dass der Tank voll ist.

Die Clippers schießen die Bulls ab: Kawhi Leonard trifft 32, Paul George liefert 28 – 119:108. Chicago verliert damit das vierte Spiel in Serie, während Los Angeles den dritten Platz im Westen festigt.

Knicks gewinnen in Indianapolis 101:92, Jalen Brunson liefert 29 Punkte. Die Raptors schlagen die Suns 122:115 – Pascal Siakam trifft 33, Phoenix bleibt trotz Kevin Durants 35 Punkte auf 37-31 stehen.

Portland rückt näher an die play-in heran

Die Trail Blazers nutzen die Schwächephase der Jazz aus und siegen 124:114. Jerami Grant erzielt 32, Anfernee Simons liefert 31 – Portland springt auf 31-35, nur zwei Siege hinter Utah. Die Lottery-Reihe wird enger, der Tank-Wettbewerb spitzt sich zu.

Die Nacht gehört Edwards. Und der Timberwolves, die endlich wieder nach oben schauen. Golden State dagegen muss ums Überleben bangen – ohne Curry ist die Maschine lahmgelegt.