Dzeko: schalke-zukunft offen – sylla-wende im aufstiegskader?

Gefeiert, entspannt, aber noch nicht entschieden: Edin Dzeko könnte auch in der Bundesliga für Schalke 04 stürmen. Während die Königsblauen den Aufstieg ausgelassen feiern und sich mit einem Trip nach Ibiza belohnen, nimmt der Sportvorstand die Frage nach dem erfahrenen Bosnier langsam unter die Lupe – und überrascht mit einer möglichen Kehrtwende bei Moussa Sylla.

Die wm-karte und dzekos entscheidung

Der FC Schalke 04 feiert den Aufstieg in die Bundesliga mit einer wohlverdienten Auszeit. Doch hinter der Kulisse laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Besonders die Frage nach Edin Dzeko beschäftigt die Verantwortlichen. Der 40-Jährige, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, hat zwar ein Karriereende ausgeschlossen, seine Zukunft in Gelsenkirchen aber offengelassen. Sportvorstand Frank Baumann betont, dass es keinen Zeitdruck gibt: „Natürlich hat er auch noch eine WM vor der Tür und ist jetzt auch nicht mehr der Allerjüngste, aber wir haben vereinbart, dass wir uns nach der Saison zusammensetzen.“

Die bevorstehende Weltmeisterschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dzekos mögliche Teilnahme könnte seine Entscheidung verzögern, doch Baumann sieht darin keinen Nachteil: „Aufgrund der WM wird er sowieso nicht am ersten Trainingstag auf dem Platz stehen und deswegen haben wir Zeit. Wichtig ist, dass er die Entscheidung wieder aus Überzeugung trifft, so wie er das auch im Winter gemacht hat.“ Baumann deutet an, dass es nicht nur um die Frage geht, was Schalke Dzeko bieten kann, sondern eben auch, was Dzeko von Schalke erwartet – eine gegenseitige Abwägung, die Zeit braucht.

Sylla: vom verkaufskandidat zum unverkäuflich?

Sylla: vom verkaufskandidat zum unverkäuflich?

Ein ganz anderes Bild zeichnet sich bei Moussa Sylla ab. Der Angreifer galt lange als Verkaufskandidat, doch Baumann kündigt eine überraschende Wende an. Obwohl Sylla in der Aufstiegssaison „nur“ sieben Tore in 28 Einsätzen erzielte, sieht der Sportvorstand nun weniger Grund für einen Abgang. „Dass sich Sylla in der Vergangenheit mit ein paar lukrativen Angeboten beschäftigt hat, sei nur logisch und angesichts der wirtschaftlichen Situation auch aus Schalker Sicht sinnvoll gewesen“, so Baumann. Jetzt, wo Schalke wieder in der ersten Liga spielt, hat Sylla jedoch gute Gründe, zu bleiben. Der Stürmer fühlt sich „grundsätzlich wohl