Duplantis sagt ja: hochzeit, liebeslied und überraschende niederlage

Stockholm – Armand Duplantis, der schwedische Stabhochsprung-Superstar, hat das Liebesglück gefunden und gefeiert. Neben sportlichen Triumphen kann der Weltrekordler nun auch private Höhen verbuchen: Er heiratete seine Verlobte, das Model Desiré Inglander, und präsentierte seiner Liebsten ein ganz persönliches Geschenk – ein selbst komponiertes Liebeslied.

Ein fest an der côte d’azur: verschmelzung zweier kulturen

Die Hochzeit fand am 12. Juni an der Côte d’Azur statt und wurde von Freunden und Familie gefeiert. Duplantis beschrieb die Feier als „die schönste Verschmelzung der Kulturen, die wir uns hätten wünschen können.“ Die Hälfte seiner Freunde und Familie stammt aus Louisiana, die andere Hälfte, zusammen mit Desiré und ihrer Familie, aus Schweden. Diese Mischung schuf eine „unglaublich lebendige Atmosphäre“, so der 26-Jährige gegenüber der Vogue. Das Paar hatte bereits im Frühjahr standesamtlich in Schweden geheiratet, nun folgte das große Fest mit all seinen Facetten.

Das Liebeslied „Midsummer“ erzählt die Geschichte ihres ersten Treffens, bei einem gleichnamigen Fest in Schweden. Die Zeilen „Ich will dich so sehr, dass es weh tut, du hast mein Herz an Mittsommer gestohlen“ offenbaren die tiefe Verbundenheit der beiden. Es ist eine romantische Geste, die zeigt, dass hinter dem erfolgreichen Sportler ein Mann mit Gefühl steckt.

Sportlicher rückschlag: marschall setzt duplantis unter druck

Sportlicher rückschlag: marschall setzt duplantis unter druck

Doch nicht alles lief für Duplantis nach Plan. Geradezu überraschend musste er sich beim Diamond-League-Meeting in Stockholm dem Australier Kurtis Marschall geschlagen geben. Mit einer Weite von 5,80 Metern blieb er deutlich unter seinem eigenen Weltrekord (6,31 Meter) und wurde Zweiter. Der letzte Sieg für Duplantis lag bereits im Juli 2023 in Brüssel zurück, wo er auf dem vierten Platz landete. Die Frage, ob diese Leistung ein vorübergehendes Tief oder ein Zeichen für eine Veränderung in seiner sportlichen Dominanz darstellt, bleibt vorerst offen. Die Konkurrenz schläft nicht, und Marschall hat gezeigt, dass er zu den ernstzunehmenden Herausforderern gehört.

Die privaten Freuden und der sportliche Druck scheinen sich für Duplantis zu vermischen. Es bleibt abzuwarten, wie er sich aus dieser Situation befreien und seine Erfolgssträhne wiederfinden wird. Die kommenden Wettbewerbe werden zeigen, ob der Stabhochsprung-König seine Form wiederfindet und seine Position im internationalen Sport verteidigen kann.