Drochtersen verliert spitzenspiel – meisterschaftträume schwinden!

Ein bitterer Schlag für die Aufstiegsambitionen: SV Drochtersen/Assel (D/A) musste sich am vergangenen Wochenende im direkten Duell dem VfB Oldenburg mit 0:2 geschlagen geben. Das Ergebnis erschüttert die Hoffnungen auf den Aufstieg in die 3. Liga und lässt die Frage aufkommen, ob Dennis Rosin und sein Team noch einmal in den Titelkampf eingreifen können.

Die enttäuschung nach dem verlorenen topspiel

Die Partie gegen Oldenburg, ein vermeintliches Endspiel im Rennen um die Meisterschaft, verlief für D/A alles andere als optimal. Zwar war das Team von Trainer Oliver Ioannou zu Beginn noch gut ins Spiel gekommen, doch der VfB Oldenburg ließ sich nicht lumpen und nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt aus. Besonders schmerzhaft waren die Ereignisse in der zweiten Halbzeit: Eine Gelb-Rote Karte in der 49. Minute und ein Eigentor kurz darauf brachen den Rücken der Mannschaft.

„Die Gelb-Rote Karte und das Eigentor konnten wir an diesem Tag nicht kompensieren“, resümierte ein sichtlich enttäuschter Ioannou nach dem Spiel. „Der Platzverweis hatte letztlich großen Einfluss auf das weitere Geschehen.“ Es war ein Tag, an dem scheinbar alles gegen D/A sprach, und der VfB sich den Sieg redlich verdient gemacht hat.

Die Situation ist ernst: Mit dem deutlichen Sieg von SV Meppen am Samstag ist der Abstand zur Tabellenspitze mittlerweile beträchtlich. Rein rechnerisch ist der Aufstieg zwar noch möglich, doch die Chancen stehen düster. So scheint sich die Meisterschaftträume in Luft aufzulösen.

Fokus auf den niedersachsenpokal – und eine historische saison?

Fokus auf den niedersachsenpokal – und eine historische saison?

Trotz der Enttäuschung ist für D/A noch nicht alles verloren. Im Krombacher Niedersachsenpokal winken noch große Erfolge, und das Team hat die Chance, eine der erfolgreichsten Saisons in der Vereinsgeschichte abzuschließen. Aktuell fehlen nur noch ein Punkt, um die bisherige Bestmarke von 62 Punkten aus der Aufstiegsaison zu übertreffen. Diese historische Marke will man unbedingt knacken.

Das Pokalfinale rückt nun in den Fokus. Am Mittwoch entscheidet sich, ob D/A gegen SSV Jeddeloh II oder den Drittliga-Absteiger TSV Havelse antreten wird. „In den kommenden Partien wollen wir uns für das Finale in Form spielen, eine gute Leistung ist dafür unabdingbar“, betonte Ioannou. Seine Mannschaft sei unabhängig vom Gegner bereit für die Herausforderung.

Die Niederlage gegen Oldenburg mag die Meisterschaftträume verdunkelt haben, doch die Saison ist noch lange nicht entschieden. D/A wird alles daran setzen, sich für das Pokalfinale zu qualifizieren und die historische Saison mit einem Titel krönen zu können. Denn eines ist klar: Der Kampfgeist der Kehdinger ist noch lange nicht erloschen.