Dresden triumphiert in potsdam und bleibt im titelrennen

Sieg im spitzenspiel: hc elbflorenz schlägt potsdam

Der HC Elbflorenz Dresden hat im Topspiel der 2. Handball Bundesliga eine beeindruckende Leistung gezeigt und den direkten Konkurrenten VfL Potsdam mit 34:30 besiegt. Mit diesem wichtigen Sieg halten die Dresdner den Anschluss an die Tabellenspitze und überholen Potsdam in der Tabelle. Das Spiel war geprägt von einem spannenden Verlauf und starken Leistungen beider Mannschaften.

Zögerlicher start und starke kreisanspiele

Zögerlicher start und starke kreisanspiele

Die Gäste aus Dresden benötigten rund zehn Minuten, um sich im Spiel zu finden. Sowohl die Abwehr als auch der Angriff blieben anfänglich unauffällig. In der 12. Minute lagen die Potsdamer mit 4:5 in Führung. Die Dresdner konnten sich in schwierigen Situationen immer wieder durch starkeKreisanspiele stabilisieren und im Spiel bleiben.

Potsdam mit anfänglichen problemen

Potsdam mit anfänglichen problemen

Die junge Mannschaft des VfL Potsdam zeigte zu Beginn eine gute Leistung, leistete sich jedoch im weiteren Verlauf des Spiels zu viele Fehler. Der HC Elbflorenz konnte dies nutzen und sich ab der 17. Minute erstmals mit drei Toren absetzen (5:8). Besonders aus dem Rückraum zeigten die Sachsen nun eine verbesserte Trefferquote.

Stavas trifft zur führung – auszeit für potsdam

Stavas trifft zur führung – auszeit für potsdam

Nach einer Auszeit des Heimtrainers Emir Kurtagic, der mehr Kontakt und Härte forderte, zeigte der HC Elbflorenz eine starke Abwehrleistung. Dies führte zu zahlreichen Fehlern beim VfL. Ivar Stavast erhöhte den Vorsprung auf fünf Tore (6:11). Markus Mahr, Potsdams bester Torschütze des letzten Spiels, zeigte zwischen Genie und Wahnsinn pendelnde Aktionen.

Kampf und wechsel im tor

Beim Stand von 10:14 vergab der HC Elbflorenz zwei freie Chancen zur Erhöhung, da Potsdams neuer Torwart Maximilian Grundmann starke Paraden zeigte. Kurz vor der Halbzeit gelang Mahr der Anschlusstreffer zum 12:14. Die Dresdner lagen zwar vorne, aber der Vorsprung war kleiner als er hätte sein können. Potsdams Leistung war durchwachsen, während Dresden eine starke Defensive zeigte.

Zweite halbzeit: taktische wechsel und offensive abwehr

In der 38. Minute nahm Kurtagic seine zweite Auszeit (Stand: 16:20). Potsdam agierte im Mittelblock zu passiv, was Sebastian Greß konsequent ausnutzte. Mit dem eingewechselten Robin Cantegrel hatte der HC einen starken Rückhalt. Ab der 44. Minute stellte Potsdam auf eine offensive Abwehr um, was zunächst Erfolg brachte und zu einem verkürzten Ergebnis von 20:22 führte.

Entscheidungsphase und sieg für dresden

Der HC Elbflorenz reagierte mit einer Auszeit und passte seine Taktik an. Phasenweise agierten die Sachsen ohne Kreisläufer und mit vier Rückraumspielern gegen die offensive Abwehr, wodurch sie ihre Führung auf 21:25 ausbauten. Eine schwach ausgespielte Überzahl des VfL wurde von Cantegrel vereitelt. Im Gegenzug erhöhte Dresden auf 23:26 und 23:27. Der ehemalige Potsdamer Julius Dierberg besiegelte mit einem sicheren Siebenmeter (29:32) zwei Minuten vor Schluss den verdienten Sieg für den HC Elbflorenz mit 34:30.

Spielstatistik

VfL PotsdamHC Elbflorenz Dresden
Höler (7 P.), Grundmann (6 P.); Siemer 3, Reichardt 2, Mahr 6, Paulnsteiner 3, Bulzamini, Klein 5, Hildenbrand 4, Fuhrmann 3, Schröder 2, Schley 1, Kraus 1Mallwitz (3 P.), Cantegrel (8 P.); Norberg 4, Bensch, Dierberg 4/3, Pehlivan 3, Preußner 1, Stavast 1, Greß 9, Stoyke, Dutschke, Thümmler 6, Seidler 2, Wucherpfennig 4, Schwaiger