Dramatisches finale: dachau verpasst den titel an berlin!

Die Enttäuschung ist perfekt: Die Damen des TSV Dachau 1865 haben im Finale der Tischtennis-Bundesliga gegen TTC Berlin Eastside erneut die Segel streichen müssen. Nach dem Hinspiel-Debakel folgte am Sonntag eine weitere deutliche Niederlage, die die Hoffnungen auf den Titel endgültig zunichte machte.

Ein finale voller dramatik und verlorener chancen

Ein finale voller dramatik und verlorener chancen

Das Hinspiel in Berlin deutete bereits auf eine schwierige Aufgabe hin. Mit 3:6 verloren die Dachauerinnen, angeführt von der Weltranglistenneunten Sabine Winter, und die Trendwende ließ sich im Rückspiel nicht erzwingen. Ein 1:5 besiegelte das Schicksal der Oberbayerinnen, die sich trotz eines kämpferischen Auftritts mit leeren Händen zufrieden geben mussten.

Nachdem die Doppel ausgeglichen begannen, entschied das Einzelduell zwischen Sabine Winter und Nina Mittelham die Richtung. In einem umkämpften Fünf-Satz-Krimi musste sich Winter geschlagen geben. Der Verlust des zweiten Parallelsingle katapultierte Dachau ins Hintertreffen, bevor Natalia Bajors Sieg gegen Dora Cosic das Endergebnis klar machte.

Die entscheidende Szene: Der Sieg von Natalia Bajor für Berlin, der nicht nur den entscheidenden Punkt brachte, sondern auch die deutsche Meisterschaft für das Hauptstadtteam besiegelte. Die Spannung im Berliner Lager war förmlich greifbar, während in Dachau die Hoffnung langsam verblasste.

Koharu Itagakis deutliche 0:3-Niederlage gegen Sabina Surjan trug zusätzlich zur Misere bei. Die kurze Pause vor den folgenden Einzeln konnte die Stimmung im Team nicht aufhellen. Der Kampfgeist war zwar vorhanden, doch die Berlinerinnen waren an diesem Tag einfach die stärkere Mannschaft.

Dieses Finale wird den TSV Dachau noch lange in Erinnerung bleiben – nicht als Triumph, sondern als bittere Lektion. Die Saison war zwar erfolgreich, aber der ersehnte Titel blieb unerreicht. Die Berlinerinnen können hingegen ausgelassen feiern und den verdienten Titelgewinn genießen.