Draisaitl und oilers scheitern: stanley-cup-traum platzt!

Schock in der NHL: Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers sind in der ersten Runde der Playoffs an den Anaheim Ducks gescheitert. Die Hoffnung auf den sechsten Stanley-Cup-Titel für Edmonton ist damit geplatzt – und für Draisaitl eine weitere schmerzhafte Enttäuschung.

Frühes aus nach großem kampf

Die Oilers, in denen neben Draisaitl auch Joshua Samanski spielt, unterlagen in der entscheidenden sechsten Partie mit 2:5. Die Ducks glichen damit in der Best-of-Seven-Serie auf 4:2 und schalteten Edmonton aus. Die Partie war von Anfang an hart umkämpft, doch die Ducks zeigten sich unnachgiebig und nutzten ihre Chancen konsequent. Samanski bereitete mit einem Assist das zwischenzeitliche 1:2 vor, während Draisaitl mit einer Vorlage zum 2:4 für Podkolsin ebenfalls einen wichtigen Beitrag leistete.

Ein bitteres Ende für Edmonton, das in den vergangenen zwei Jahren noch jeweils das Finale erreicht hatte und dort den Florida Panthers unterlegen war. Seit dem letzten Triumph 1990 warten die Oilers auf ihren nächsten Titel. Die Fans sind enttäuscht, die Erwartungen waren hoch gewesen – und nun ist die Saison abrupt beendet.

Olympische enttäuschung setzt sich fort

Olympische enttäuschung setzt sich fort

Für Draisaitl ist das frühe Aus eine weitere herbe Niederlage im Schnellverfahren. Bereits bei den Olympischen Spielen in Mailand war der deutsche Nationalspieler mit der vermeintlich stärksten deutschen Mannschaft der Geschichte im Viertelfinale gegen die Slowakei (2:6) untergegangen. Die Leistung der Mannschaft war weit unter den Erwartungen geblieben, und Draisaitl konnte seine Klasse nur ansatzweise zeigen. Die erneute Enttäuschung wiegt schwer.

Die Oilers müssen nun analysieren, wo es in dieser Saison hakt und wie sie sich für die nächste Spielzeit verstärken können. Die Konkurrenz in der NHL ist groß, und der Weg zum Stanley Cup ist lang und steinig. Die Frage ist: Kann Draisaitl und Co. aus den Fehlern lernen und im nächsten Jahr wieder angreifen?