Draisaitl kämpft mit jetlag, freut sich aber auf olympia-flair

Olympia mailand cortina 2026: draisaitl plagen jetlag-probleme

Leon Draisaitl, Deutschlands Fahnenträger bei den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina 2026, hat mit den Folgen seiner kurzfristigen Anreise zu kämpfen. Der NHL-Star berichtete, dass er bereits um fünf Uhr morgens wach war, bedauert die frühe Anreise aber keineswegs. Trotz des Zwölf-Stunden-Flugs und der späten Landung am Freitagvormittag in Mailand ist er hochmotiviert.

Eine besondere erfahrung trotz anstrengung

Eine besondere erfahrung trotz anstrengung

„Anstrengend ist das falsche Wort, weil es sehr schön war. Aber es war viel“, erklärte der 30-jährige Draisaitl bei einer Pressekonferenz. Er freue sich nun auf die kommenden zwei Wochen und die Atmosphäre, die Olympia bietet. Sein Vater, Peter Draisaitl, der selbst an drei Olympischen Spielen teilgenommen hatte, habe ihm immer von der Einzigartigkeit des Ereignisses vorgeschwärmt.

Olympisches dorf und zimmerwahl

Olympisches dorf und zimmerwahl

Im Olympischen Dorf hat sich Draisaitl für ein Einzelzimmer entschieden, was ihm „ganz angenehm“ ist. Er erinnerte sich an seine Zeit in den Jugendnationalmannschaften, als er oft Zimmer mit seinen Teamkollegen Frederik Tiffels und Dominik Kahun teilte. Diese beiden teilen sich nun ein Zweibettzimmer in Mailand.

Nhl-spieler stoßen am sonntag zum team

Die übrigen NHL-Spieler des deutschen Teams werden erst am Sonntag in Italien eintreffen. Das erste gemeinsame Training des kompletten Teams wird voraussichtlich erst am Montag stattfinden. Bis zum ersten Spiel gegen Dänemark am Donnerstag müsse sich die Mannschaft schnell finden, mahnte Draisaitl. „Es ist enorm wichtig, dass wir gut reinkommen.“

Harte spiele in der gruppenphase erwartet

Neben Dänemark trifft Deutschland in der Gruppenphase auf Lettland und den Mitfavoriten USA. „Das werden Brocken, enorm harte Spiele für uns“, so der ehemalige NHL-MVP. Dennoch blickt er optimistisch nach vorne: „Ich glaube, wir werden sehr viel Spaß haben.“

Fokus auf das team, nicht auf einzelspieler

Draisaitl appellierte an die Öffentlichkeit und seine Mitspieler, sich nicht zu sehr auf ihn zu konzentrieren. „Es geht hier nicht um mich. Es geht um die Mannschaft. Wir kommen über die Einheit, nicht über die Einzelspieler“, betonte er. Der Teamgeist sei entscheidend für den Erfolg.

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