Dortmund gegen frankfurt: heimfluch der hessen soll wende bringen

Der BVB hat sich in den letzten Wochen selbst in Bedrängnis gebracht – drei Niederlagen aus den vergangenen vier Partien lassen die Schwarz-Gelben vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Frankfurt (Freitag, 20.30 Uhr) aufhorchen. Doch wer die Zahlen studiert, weiß: Die Wende ist keine Hoffnung, sie ist ein Plan.

Nur ein sieg in neun auswärtsspielen – frankfurts fremdeln im westen

Die Eintracht reist als klarer Außenseiter ins Revier. Seit Jahresbeginn wartet die Mannschaft von Dino Toppmöller auf einen Erfolg fern der heimischen Adlerträume – neun Pflichtspiele, ein Sieg, vier Remis, vier Pleiten. Die Torausbeute: gerade einmal sieben Treffer. Das Signal-Iduna-Park ist für Frankfurts Offensive kein Zuckerschlecken, sondern ein Minenfeld.

Dortmund hingen präsentiert sich vor eigenem Publikum als Festung. In dieser Spielzeit kassierte der BVB nur zwei Heimpleiten – beide gegen Rekordmeister Bayern München. Die restlichen 14 Partien brachten 12 Siege und zwei Unentschieden. Die Bilanz: 37 Tore erzielt, nur 14 kassiert. Torverhältnis 2,31:0,88 – diese Zahlen sprechen lauter als jede Pressekonferenz.

Kovac hat die abwehr eingebaut – jetzt muss der angriff liefern

Kovac hat die abwehr eingebaut – jetzt muss der angriff liefern

Trainer Niko Kovac hat die Defensive seines Teams auf Vordermann gebracht. Mit durchschnittlich einem Gegentor pro Spiel stellt Dortmund die beste Abwehr der Liga. Doch die jüngsten Patzer – 0:2 in Bremen, 1:2 gegen Leverkusen – nagten am Selbstvertrauen. Die Lösung liegt auf dem Platz: Reus, Adeyemi und Moukoko müssen die Lücken nutzen, die Frankfurts kompakte Fünferkette bietet.

Die Hessen werden mit einer Mischung aus tiefem Block und Konterfußball antreten. Der letzte Vergleich endete 3:3 – ein Spektakel, das sich diesmal kaum wiederholen dürfte. Denn Dortmund braucht Punkte, um die direkte Champions-League-Qualifikation zu sichern. Ein Zähler reicht noch für Rang zwei, doch die Fans wollen einen Sieg. Die Spieler auch.

Die wette auf heimsieg und unter 3,5 tore lautet 1,66 – ein kurs mit substanz

Die wette auf heimsieg und unter 3,5 tore lautet 1,66 – ein kurs mit substanz

Wer auf klare Verhältnisse setzt, findet bei Interwetten eine Quote von 1,53 auf den BVB-Sieg. Kombiniert man dies mit „unter 3,5 Treffern“, steigt der Wert auf 1,66. Statistik statt Emotion: In zwölf der 16 Heimspiele blieb Dortmund unter dieser Linie. Frankfurt traf in acht der 16 Auswärtspartien maximal einmal. Die Wahrscheinlichkeit für ein torarmes Heimspiel ist hoch – und die Quote lohnt.

Kick-off ist am Freitagabend. Das Stadion wird kochen, die Kurve wird schreien. Und wenn der Schlusspfiff ertönt, steht Dortmund womöglich wieder dort, wo es hingehört: in der Spitzengruppe – mit einem Bein im Champions-League-Viertelfinale der nächsten Saison. Frankfurt hingegen dürfte mit leeren Händen abreisen. Die Zahlen lügen selten. In diesem Fall lügen sie gar nicht.