Doppelschlag in bormio: von allmen triumphiert erneut – deutschland verpasst medaillen
- Olympia-märchen geht weiter: von allmen holt gold in der team-kombination
- Spannender wettkampf bis zum schluss
- Silber geht an österreich – gleichstand sorgt für aufsehen
- Deutsche mit platz zehn – podest verpasst
- Straßers analyse: fehler im kritischen moment
- Jocher zufrieden trotz fehlender medaille
- Die ergebnisse im überblick
Olympia-märchen geht weiter: von allmen holt gold in der team-kombination
Franjo von Allmen (24) schreibt Olympia-Geschichte! Nur zwei Tage nach seinem Sieg in der Abfahrt hat der Schweizer Athlet auch in der Team-Kombination die Goldmedaille gewonnen. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Tanguy Nef (29) ließ er die Konkurrenz bei den Olympischen Spielen in Bormio hinter sich. Ein unglaubliches Ergebnis für das Schweizer Team und eine Fortsetzung des Olympia-Traums von Von Allmen.

Spannender wettkampf bis zum schluss
Die Team-Kombination feierte in Italien ihre Olympia-Premiere, nachdem das Format bereits bei der Alpinen Ski-WM 2025 in Saalbach getestet wurde. Die Entscheidung fiel zwischen Abfahrt und Slalom. Das Schweizer Duo zeigte dabei eine beeindruckende Leistung und bewies Stärke in beiden Disziplinen. Der Slalom-Lauf von Nef war entscheidend für den Sieg.

Silber geht an österreich – gleichstand sorgt für aufsehen
Die Silbermedaille teilten sich gleich zwei österreichische Teams. Sowohl Vincent Kriechmayr (34) und Manuel Feller (33) als auch Marco Odermatt (28) und Loïc Meillard (29) erreichten mit einer identischen Zeit von +0,99 Sekunden den zweiten Platz. Ein spannender Moment für die Athleten und Zuschauer!

Deutsche mit platz zehn – podest verpasst
Für das deutsche Team reichte es leider nicht für eine Medaille. Simon Jocher (29) und Linus Straßer (33) belegten am Ende den zehnten Rang. Nach Platz elf in der Abfahrt konnte Straßer im Slalom nicht den erhofften Rückstand aufholen. Der Rückstand zum Podest betrug 0,7 Sekunden. Straßer zeigte sich selbstkritisch im Interview.
Straßers analyse: fehler im kritischen moment
“Ich bin gut reingekommen. Und dann kommst du in den Knick rein. Fehler wie ich darfst du dir nicht erlauben”, so Straßer im Anschluss an den Wettkampf. Jocher hatte in der Abfahrt überzeugt und sich im Vergleich zur Spezialabfahrt deutlich verbessert. Die Schatten und die Unebenheiten der Piste stellten jedoch eine Herausforderung dar.
Jocher zufrieden trotz fehlender medaille
„Ich bin definitiv zufriedener, als nach der Spezialabfahrt. Es war sehr anspruchsvoll, weil durch die frühere Startzeit viel Schatten drin war. Klassisch Bormio. Man hat die Schläge nicht gesehen, die Ski hat es einem um die Ohren gehauen. Das mag ich.”, erklärte Jocher. Trotzdem blieb das Podest für das deutsche Duo verwehrt.
Die ergebnisse im überblick
| Rang | Team | Zeit |
|---|---|---|
| 1 | Schweiz (Von Allmen, Nef) | 1:55.23 |
| 2 | Österreich (Kriechmayr, Feller) | 1:56.22 |
| 2 | Österreich (Odermatt, Meillard) | 1:56.22 |
| 10 | Deutschland (Jocher, Straßer) | 1:56.92 |
So bleibt Franjo von Allmen der Mann des Moments in Bormio. Die Schweizer Fans feiern ihren neuen Olympia-Helden!
