Djokovic kämpft mit neuer realität: french open in gefahr?

Rom – Novak Djokovic, der 24-fache Grand-Slam-Sieger, steht vor einer ernüchternden Erkenntnis: Seine Form ist weit entfernt von dem, was er vor den French Open benötigt. Das frühe Aus im Masters von Rom gegen den jungen Dino Prizmic war nicht nur eine Niederlage, sondern ein deutliches Signal der Schwäche.

Ein comeback, das nicht nach plan lief

Die Arena in Rom tobte, als Djokovic nach dem Match sichtlich berührt ein Herz formte. Doch die Applaus konnte die bittere Realität nicht verschleiern: Der Weltranglisten-Vierte hatte gegen den aufstrebenden Kroaten Dino Prizmic mit 6:2, 2:6, 4:6 die Segel streichen müssen. Ein Auftritt, der Fragen aufwirft und die Ambitionen für Roland Garros in Gefahr bringt.

„Ich sehe, was mir fehlt“, gestand Djokovic nach dem Spiel. „Es ist immer irgendetwas, das ist eine Art neue Realität, mit der ich umgehen muss.“ Die Schulterverletzung, die ihn in den letzten Wochen beeinträchtigt hat, scheint ihn weiterhin zu begleiten. Er sprach von einem „halben Schritt zu spät“ und betonte, dass er „definitiv nicht da“ sei, wo er sein wollte, um auf höchstem Niveau zu konkurrieren. Ein beunruhigendes Statement vor dem größten Sandplatzturnier der Saison.

Prizmic feiert den größten erfolg seiner karriere

Prizmic feiert den größten erfolg seiner karriere

Für Dino Prizmic hingegen war der Sieg über Djokovic ein absolutes Highlight. Der 20-Jährige, der bereits in Madrid Ben Shelton bezwungen hatte, zeigte eine beeindruckende Leistung und feierte den bislang größten Erfolg seiner Karriere. „Er ist mein Idol“, sagte Prizmic voller Begeisterung. „Es war heute definitiv ein großartiges Match von mir. Ich habe unglaublich gespielt.“ Nun trifft er auf Ugo Humbert und kann von einem Einzug ins Achtelfinale träumen.

Die Frage, die nun alle Tennis-Fans beschäftigt, ist: Wird der alte, dominante „Nole“ rechtzeitig zu den French Open zurückkehren? Djokovic selbst äußerte vorsichtig: „Ich hoffe es. Mal sehen, was passiert.“ Die nächsten Tage werden entscheidend sein, um zu beurteilen, ob der Serbe seine Form wiederfinden und seine Ambitionen in Paris verwirklichen kann. Die Zeichen stehen jedoch düster, und die Konkurrenz schläft nicht. Die French Open könnten ohne den erwarteten Djokovic-Triumph ausfallen.