Djokovic in wimbledon: kann der serbe nochmals zuschlagen?

Wimbledon 2026 steht vor der Tür, und die Frage, die sich jeder Tennis-Fan stellt: Kann Novak Djokovic seine Dominanz auf dem Rasen fortsetzen? Philipp Kohlschreiber, ehemaliger Wimbledon-Viertelfinalist, äußert sich im Exklusivinterview mit Eurosport.de zu den Chancen des Serben – und schlägt eine überraschende Brücke.

Kein dark horse, aber auch kein klarer favorit

Kein dark horse, aber auch kein klarer favorit

Die Erwartungen an Novak Djokovic sind hoch, aber Kohlschreiber relativiert: „Novak ist kein Topfavorit mehr, aber auch kein Dark Horse. Er gehört zweifellos zu den Kandidaten auf den Titel.“ Seine Erfahrung und die Fähigkeit, unter Druck außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen, machen ihn zu einem ernstzunehmenden Gegner. Doch der 39-Jährige muss sich beweisen, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Djokovic startet gegen Wu Yibing, und ein Duell mit Stefanos Tsitsipas in der zweiten Runde ist durchaus denkbar. Herausforderungen, die der Rekord-Grand-Slam-Champion zu meistern in der Lage scheint. Doch was macht seine Chancen in diesem Jahr besonders?

Kohlschreiber hebt vor allem die Bedingungen in Wimbledon hervor: „Die Bedingungen passen hervorragend zu seinem Spiel. Die Bälle auf dem Rasen in London bleiben flach, rutschen durch. Novak returniert am besten und die Matches sind nicht ganz so intensiv.“ Die Wärme, die in Paris für Aufsehen sorgte, wird in London durch eine angenehme Brise gemildert, was Djokovic zusätzlich zugutekommt.

Ein Blick zurück: Djokovic zeigte bereits in Paris vor dem Rasenklassiker eine beeindruckende Leistung, trotz wenig Spielpraxis vorab. Er scheint sich optimal auf Wimbledon vorbereitet zu haben, wo er seine größten Hoffnungen sieht. Das Exhibition-Match gegen Tommy Paul, das er knapp gewinnen konnte, deutet ebenfalls auf eine gute Form hin.

Der Schlüssel zum Erfolg? Kohlschreiber sieht ihn im Returnspiel: