Dirk nowitzki bot sich selbst an: kobe-bryant-deal platzte in letzter sekunde
Die NBA hätte ein anderes Gesicht bekommen. Dirk Nowitzki war bereit, sich für Kobe Bryant traden zu lassen – ein Transfer, der Basketball-Geschichte schreiben wollte und dann doch scheiterte.
Mark cuban packt aus: „wir dachten, der deal ist durch“
Der Mavs-Besitzer bestätigt jetzt, dass Dallas 2007 kurz davor stand, Bryant von den Lakers zu holen. Gespräche liefen heiß, während Cuban nebenher bei „Dancing with the Stars“ trainierte. „Ich hab jede Pause genutzt, um zu telefonieren“, sagt er im Podcast von Bill Simmons. Das Paket: Josh Howard, Jason Terry und mehrere First-Round-Picks. Sogar Lakers-Eigentümer Jerry Buss hatte zugestimmt.
Dann kam Lakers-Manager Mitch Kupchak dazwischen. Er überzeugte Bryant, in L. A. zu bleiben. Deal geplatzt. Dallas blieb der Superstar neben Nowitzki versagt.

Nowitzki: „trade mich – ich würde mich für kobe traden“
Das Detail, das die Legende nur wächst lassen kann: Nowitzki selbst löste sich aus dem Heiligenschein des Franchise-Players. „Du kannst mich traden“, soll er Cuban gesagt haben. Ein deutscher Superstar, der seine Heimat-Fans für einen Titelchancen-Turbo opfern wollte. Die Mavs wollten aber beide behalten und planten, Bryant per Trade neben Nowitzki zu platzieren.
Am Ende gewann jeder auf seine Weise. Bryant holte 2009 und 2010 zwei weitere Ringe. Nowitzki krönte sich 2011 selbst – und fegte Kobe und die Lakers dabei mit 4:0 aus den Playoffs. Manchmal schreibt die Liga eben doch die besten Drehbücher, auch ohne das Traum-Duo in Dallas.
