Dfb ehrt unhelden: völler erinnert an vater
Berlin – Vor dem großen Pokalfinale in Berlin hat sich DFB-Sportdirektor Rudi Völler den Zeit zum Austausch mit 30 ehrenamtlichen Helfern genommen. Anlässlich des bundesweiten Ehrentags, der im Rahmen des Aktionsprogramms von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stattfindet, wurden die Engagierten von den DFB-Stiftungen in die Hauptstadt eingeladen.

Die unsichtbaren architekten des fußballs
„Uns allen im DFB-Umfeld liegt es am Herzen, Menschen wie Sie zu unterstützen“, betonte Völler bei der Veranstaltung. Er hob die Bedeutung der unermüdlichen Arbeit der Ehrenamtlichen hervor, die oft im Verborgenen für den reibungslosen Ablauf des Fußballs sorgen. Die Stiftungen Egidius Braun, Sepp Herberger und die Stiftung der Nationalmannschaft, alle nationale Partner des Aktionsprogramms, waren ebenfalls vertreten.
Völler, der dem Stiftungsrat der Stiftung der Nationalmannschaft angehört, sprach offen über seine persönlichen Erfahrungen. „Ich weiß genau, wie wichtig das ist, was Sie tun. Mein Vater war lange Jahre ehrenamtlich in meinem Heimatverein in Hanau tätig, unter anderem hat er den Kiosk betreut.“ Diese persönliche Anekdote verdeutlichte die tiefe Verbundenheit des Sportdirektors mit dem ehrenamtlichen Engagement.
27 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich – eine beeindruckende Zahl, die die Bedeutung dieser Tätigkeit für das gesellschaftliche Leben unterstreicht. Der Ehrentag, der am 23. Mai anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes zum ersten Mal stattfand, ist ein wichtiger Meilenstein, um diese Leistungen zu würdigen und die Wertschätzung für die ehrenamtlichen Kräfte zu zeigen. Es ist mehr als nur Hilfe – es ist die Seele des Fußballs.
