Deutschland träumt von der wm 2038/2042: der dfb schaltet hoch!

Der Traum vom dritten Fußball-Weltmeistertitel auf deutschem Boden lebt weiter – und zwar in erheblichem Stil. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hält die Fühler nach den WM-Turnieren 2038 und 2042 aus, wie aus internen Dokumenten bekannt wurde. Ein Wettbwerben um die Austragungsrechte ist zwar noch nicht offiziell eröffnet, doch die Diskussionen sind in vollem Gange.

Die fifa fordert neue maßstäbe

Die jüngste WM in den USA, Mexiko und Kanada mit ihren 48 teilnehmenden Mannschaften hat die organisatorischen Herausforderungen deutlich gemacht. Nur wenige Nationen verfügen über die notwendige Infrastruktur, um ein solches Mammut-Event auszurichten. DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte bereits im November, dass Deutschland in dieser Hinsicht bestens aufgestellt sei. „Wir können selbstbewusst sagen, dass wir eine ausgezeichnete Infrastruktur besitzen“, so Neuendorf. Die Ausrichtung einer WM mit 48 Teams ist eine logistische Meisterleistung, die nur wenigen Ländern gelingt.

Politische unterstützung als schlüssel zum erfolg

Politische unterstützung als schlüssel zum erfolg

Die CDU hat sich bereits klar für eine deutsche Bewerbung ausgesprochen und fordert die Bundesregierung auf, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln und den DFB bei einer möglichen Bewerbung zu unterstützen. Diese politische Rückendeckung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Initiative. Das „Sommermärchen“ von 2006, das mit dem dritten Platz der deutschen Nationalmannschaft und dem Gewinn des Turniers durch Italien in Erinnerung geblieben ist, wird in diesem Jahr sein 20. Jubiläum feiern. Eine Zeit, in der die Fußballwelt in Deutschland den Rhythmus verlor und die Begeisterung für den Sport ungeahnte Höhen erreichte.

Die konkurrenz schläft nicht

Die konkurrenz schläft nicht

Saudi-Arabien wird 2034 Gastgeber der Weltmeisterschaft sein, und Marokko, Portugal und Spanien teilen sich die Austragung 2030 anlässlich des 100. Jubiläums der WM, wobei auch Uruguay, Argentinien und Paraguay einige Spiele ausrichten. Deutschland muss sich also gegen starke Konkurrenten durchsetzen. Doch der DFB ist zuversichtlich und setzt auf die Stärken des Landes: eine erstklassige Infrastruktur, eine leidenschaftliche Fußballfanschar und die Erfahrung aus der erfolgreichen WM-Ausrichtung 2006.

Die frage der nachhaltigkeit

Die frage der nachhaltigkeit

Neben den logistischen Herausforderungen stellt auch die Frage der Nachhaltigkeit einen wichtigen Aspekt dar. Die WM mit 48 Mannschaften erfordert eine umfangreiche Infrastruktur, die nicht nur für das Turnier, sondern auch für die Zukunft genutzt werden muss. Der DFB wird sich daher bei einer Bewerbung auf nachhaltige Konzepte und umweltfreundliche Technologien konzentrieren müssen. Die Politik muss hier eine Vorreiterrolle einnehmen und die Weichen für eine zukunftsfähige WM-Ausrichtung stellen.

Die Entscheidung, ob Deutschland sich tatsächlich um die WM 2038 oder 2042 bewerben wird, hängt von vielen Faktoren ab. Doch eines ist klar: Der Traum vom erneuten Großereignis auf deutschem Boden ist lebendig und wird vom DFB mit Nachdruck verfolgt. Die Fußballwelt hält den Atem an – wird Deutschland wieder zum Epizentrum des globalen Fußballs?