Deutsche rodlerinnen dominieren – taubitz und fräbel im finale ganz vorne
- Deutsche rodlerinnen an der spitze: taubitz und fräbel liefern sich packenden kampf
- Spannung im duell taubitz gegen fräbel
- Taubitz: nervosität überwunden, flow gefunden
- Komfortabler vorsprung auf die konkurrenz
- Paten der favoritinnen, darunter lisa schulte
- Taubitz hat peking-sturz verarbeitet
- Fräbel findet langsam zum olympia-feeling
Deutsche rodlerinnen an der spitze: taubitz und fräbel liefern sich packenden kampf
Die deutschen Rodlerinnen haben beim aktuellen Rennen beeindruckende Leistungen gezeigt und gehen als klare Favoritinnen in den Finaltag. Nach zwei Durchgängen führenJulia Taubitz und Merle Fräbel das Feld an, während einige Konkurrentinnen bereits durch Fehler ihre Chancen verspielt haben.
Spannung im duell taubitz gegen fräbel
Weltmeisterin Julia Taubitz vom WSC Oberwiesenthal und WM-Zweite Merle Fräbel vom RT Suhl lieferten sich ein enges Duell um die Bestzeit. Fräbel fuhr im ersten Lauf einen neuen Bahnrekord, doch Taubitz konterte im zweiten Durchgang und übernahm die Führung. Der Vorsprung beträgt lediglich 61 Hundertstelsekunden – ein hauchdünnes Ergebnis, das ein spannendes Finale verspricht.

Taubitz: nervosität überwunden, flow gefunden
"Im ersten Lauf war ich noch ein bisschen nervös, da waren ein paar Fehler drin. Aber der zweite Lauf war supergeil. Da war ich so im Flow drin. Das konnte ich echt genießen", erklärte Julia Taubitz voller Freude. Auch Merle Fräbel zeigte sich zufrieden: "Julia hat einen richtig guten Lauf hingelegt. Ich habe ein bisschen gehadert, aber es ist völlig okay. Ich bin noch dabei und nach hinten ist Platz. Das gibt natürlich Ruhe.".
Komfortabler vorsprung auf die konkurrenz
Mit einem komfortablen Vorsprung auf Rang drei geht es am Dienstag in die beiden Finalläufe. Die drittplatzierte Lettin Elina Bota liegt bereits 0,434 Sekunden hinter Silber. Damit scheint die deutsche Dominanz im Rodeln weiter anzuhalten.
Paten der favoritinnen, darunter lisa schulte
Nicht alle Favoritinnen konnten ihre Erwartungen erfüllen. Die Weltcupführende Lisa Schulte aus Österreich liegt als Siebte bereits 0,678 Sekunden hinter Taubitz. Auch Summer Britcher (USA) und Kendija Aparjode (Lettland) schieden nach Fehlern am Start aus dem Rennen aus.
Taubitz hat peking-sturz verarbeitet
Julia Taubitz weiß, wie schnell sich der Traum von einer olympischen Medaille zerschlagen kann. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Peking stürzte sie im zweiten Lauf, obwohl sie zuvor im ersten Lauf die Bestzeit erzielt hatte. "Ich habe lange gebraucht, um diesen Rückschlag zu verarbeiten. Rückblickend bin ich dankbar für diese Erfahrung", so die 29-Jährige, die bereits acht WM-Titel und fünf Weltcup-Gesamtsiege vorweisen kann.
Fräbel findet langsam zum olympia-feeling
Auch Merle Fräbel hatte zunächst Schwierigkeiten, das olympische Gefühl zu finden. "Der Olympic Spirit ist da, vor allem weil man die Teamkleidung trägt. Aber persönlich habe ich noch nicht so ein krasses Olympia-Gefühl, weil sich alles so unwirklich anfühlt bzw. für mich fühlt es sich aktuell wie ein Extra-Lehrgang an.".
