Derby-kracher in mailand: inter-anger über verweigerten elfmeter – die wende kam nicht

Die Stadt Mailand bebte, aber am Ende bleiben nur Rauch und Wut. Inter protestierte in der 96. Minute, doch der Pfiff blieb aus. Dumfries’ Kopfball prallte gegen Ricci’s Arm – ein Arm, der sich zurückzog, nicht zum Ball streckte. Doveri ließ weiterspielen, Abisso am VAR bestätigte. 1:0 für Milan, drei Punkte, ein Schlag ins Gesicht der Nerazzurri.

Der var schwieg – und warum das richtig war

Die Bilder liefen in Schleife, doch die Entscheidung stand fest. Ricci’s Bewegung war passiv, keine willige Hand, keine künstliche Vergrößerung des Körpervolumens. Die Regel ist klar: nur wer den Arm bewusst zum Ball führt, riskiert den Punkt. Inter-Coach Inzaghi schrie sich die Seele aus dem Leib, aber Lissone blieb stumm. Kein Fehler, kein Elfmeter – ein Urteil, das die Meisterschaft weiter offen hält.

Minuten zuvor schon der nächste Herzinfarkt: Carlos Augusto lenkt eine Flanke ein, Lautaro jubelt, doch Doveri hatte schon abgepfiffen. Kein Tor, keine Diskussion. Der Schiedsrichert hatte die Szene im Kasten gebracht, bevor der Ball die Linie überquerte. Milan behielt die Nerven, Inter die Verzweiflung.

Gelbe karten und laute nachbarn

Gelbe karten und laute nachbarn

Rabiot sah Gelb, wird gegen Lazio fehlen. Bastoni trat nach, ebenfalls Gelb – beide verdient. Bonny’s Grätsche an Estupinan blieb ungestraft, ein kleines Plus für Milan. Die Tabelle? Noch alles drin. Milan springt auf 62 Punkte, Inter bleibt bei 60. Die Saison ist noch lang, aber der Schock sitzt tief.

Am Ende steht ein Sieg, der mehr ist als drei Zähler. Milan hat das Stadtduell zurückgewonnen – und Inter die Lektion, dass nicht jeder Handschlag bestraft wird. Die Meisterschaft ist offen, die Emotionen kochen weiter. Wer jetzt nachlässt, verliert mehr als nur ein Spiel.