Derby-ausraster: coach rastet völlig aus – und sein team bricht zusammen!

Franken-derby eskaliert: filipovski verliert die kontrolle!

3140 Zuschauer in der ausverkauften Tectake-Arena fieberten mit beim brisanten Franken-Derby zwischen Würzburg und Bamberg. Doch das Spiel wurde schnell zur Nebensache, als Sasa Filipovski, der Trainer von Würzburg, einen Ausraster erlebte, der die Basketball-Bundesliga in Schock versetzte. Ein Spiel, das in die Geschichte eingehen wird – leider nicht wegen sportlicher Höchstleistungen, sondern wegen eines unfassbaren Wutausbruchs.

Erste hälfte: führungswechsel im minutentakt

Erste hälfte: führungswechsel im minutentakt

Die erste Halbzeit war ein echter Krimi! Insgesamt zwölfmal wechselte die Führung, was die Spannung ins Unermessliche steigerte. Würzburg, eigentlich als leichter Favorit gehandelt, tat sich schwer gegen ein aggressives Bamberg. Richard Balint von Bamberg zeigte schon früh seine Treffsicherheit, doch Würzburg hielt hartnäckig mit. Beide Teams schenkten sich nichts, ein Kampf auf Augenhöhe, der sich kurz vor der Halbzeitpause zuspitzte.

Der wendepunkt: balints dreier und filipovskis auszeit

Der wendepunkt: balints dreier und filipovskis auszeit

Nach einem weiteren Dreier von Richard Balint zum 54:48 für Bamberg platzte es aus Sasa Filipovski heraus. Er nahm eine Auszeit, versuchte, seinen Spielern neue Anweisungen zu geben. Doch diese verpufften im Nichts. Bamberg nutzte die Verwirrung und versenkte innerhalb von nur 141 Sekunden drei weitere Dreier, die die Vorentscheidung brachten. Balint glänzte mit 15 Punkten im dritten Viertel und war der überragende Mann auf dem Feld.

Filipovskis eskalation: wutrede und klemmbrett-wurf!

Eine weitere Auszeit von Filipovski sollte sich als fatal erweisen. Er rempelte seinen Center Eddy Edigin zur Seite und schleuderte dann sein Klemmbrett mit voller Wucht gegen die Bande! Seine Worte waren ungeschönt und vulgär: „What is this?! We play like pussies! No energy! No fight! No desire, nothing! Fuck this!“ Ein Ausbruch, der die Mannschaft schockierte und den Gegner zusätzlich motivierte.

Der einbruch: würzburg versinkt im chaos

Die Wutrede hatte den gegenteiligen Effekt. Aus einem Rückstand von 16 Punkten wurden innerhalb kürzester Zeit 25 Zähler (35./62:87). Das Derby war gelaufen. Bamberg spielte die letzten Minuten zwar nicht mehr mit aller Konsequenz zu Ende, doch der Sieg war bereits unter Dach und Fach. Endstand: 98:80 für Bamberg. Ein Debakel für Würzburg und ein Tag, den die Fans so schnell nicht vergessen werden.

Stimmen zum spiel: frustration und analyse

Richard Balint (Bamberg) zeigte sich nach dem Spiel entspannt: „Ich weiß, für die Fans ist das Derby etwas besonderes. Aber wir wollten hier einfach nur gewinnen.“ Eddy Edigin (Würzburg) war sichtlich geknickt: „Die waren physischer und hatten eine gute Trefferquote. Wir haben die Shooter einfach werfen lassen. Alle unseren Fehler wurden bitter bestraft.“

Topscorer im überblick

  • Davion Mintz (Würzburg): 22 Punkte
  • Cobe Williams (Bamberg): 20 Punkte
  • Richard Balint (Bamberg): 17 Punkte