Derby ohne spektakel? ambrosini erklärt, warum mailand im zentrum bricht

Massimo Ambrosini war 27 Mal im Derby dabei – und traf nur einmal. Gegen Inter. Mit Vicenza. „Mein erstes Serie-A-Tor“, lacht der Ex-Rossonero heute. Doch beim 1:0 der Nerazzurre am Sonntag wird er nicht lachen.

„Ich erwarte kein offenes Spiel“, sagt Ambrosini im Gespräch mit der Gazzetta. „Mailand gewinnt oder verliert im Mittelfeld.“

Warum fofana der joker ist und esposito nicht nur ein name

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Der 47-Jährige tippt auf Youssef Fofana als entscheidende Figur. „Er hatte Pech, nicht nur schlechte Spiele. Seine Einstellung ist irre, und er musste sich noch als Halbspieler neu erfinden.“ Auf der anderen Seite steht Pio Esposito, 20, womöglich erstmals von Beginn an. „Seriös, stark, vom ersten Tag an lernbereit – so was liebt jeder Trainer.“

Ambrosini sieht das Duell trotz Tabellenlage eng. „Gewinnt Milan, sind es sieben Punkte Rückstand. Klingt nach 1999, als wir sieben Tage, sieben Punkte aufholten. Aber das war eine andere Ära.“

Die Champions-League-Qualifikation bleibt, so hart es klingt, das reale Ziel. „Allegri hat der Mannschaft wieder eine Seele gegeben, angefangen mit der Defensive. Deshalb glaube ich nicht, dass er das 3-5-2 verlässt.“

Die Inter-Fans werfen Cristian Chivu vor, seine Mannschaft zu schützen statt zu feiern. „Er hat den Ton gewechselt, aber die Arbeit ist makellos. Nur das Aus gegen Bodo/Glimt stört das Bild“, schiebt Ambrosini hinterher.

Am Ende zählt eine Szene, ein Zweikampf, ein Moment. „So war es schon vor 28 Jahren, als Branca uns traf. Der Lärm der Curven war derselbe. Der Druck auch. Und die Lösung? Die kommt aus dem Zentrum.“