Dembélé explodiert: dreierpack schickt frankreich ins achtelfinale!

Foxborough – Ousmane Dembélé hat die Kritiker verstummt und Frankreich einen Riesensprung Richtung Achtelfinale beschert. Der Offensivstar von Paris Saint-Germain präsentierte sich gegen Norwegen in Glanzform und erzielte einen historischen Dreierpack, der die Debatte um seine Einsatzbereitschaft bei der WM 2026 endgültig beendet.

Ein moment der wahrheit für den ehemaligen dortmunder

Nachdem Dembélé vor dem Turnier in der Heimat mit Zweifeln konfrontiert war, ob er sich tatsächlich in das Star-Ensemble mit Mbappé und Olise integrieren könne, ließ er auf dem Platz sprechen. Seine Leistung gegen Senegal und Irak mag ihm persönlich besser gefallen haben, doch der Dreierpack gegen eine nominell schwache norwegische Auswahl war der Beweis seiner Klasse und des Potenzials, das in ihm schlummert. Der 4:1-Erfolg war mehr als nur ein Gruppensieg; er war eine Demonstration französischer Offensivkraft, angeführt von einem plötzlich euphorisierten Dembélé.

Seine Treffer fielen in der 7., 20. und 32. Minute – einmal mit dem rechten, zweimal mit dem linken Fuß – und katapultierten ihn in die Geschichtsbücher. Nur Österreicher Ernst Probst war ihm bei einer WM-Endrunde mit einem so frühen Dreierpack voraus. Die französische Presse überschlug sich förmlich mit Lob: „Ein atemberaubender Fußballkünstler ist einem exklusiven Zirkel französischer Legenden beigetreten“, schwärmte Le Figaro.

Der schatten von mbappé und die hoffnung auf mehr

Der schatten von mbappé und die hoffnung auf mehr

Doch nicht nur Dembélés Leistung selbst ist bemerkenswert, sondern auch die Tatsache, dass Frankreichs Erfolg nicht ausschließlich von Kylian Mbappé abhängt. Der Real-Star bereitete zwei Tore vor und ist ebenfalls im Rennen um den Goldenen Schuh. Das Signal an Didier Deschamps und das Team ist klar: Frankreich kann auf verschiedene Spieler bauen. Die Hoffnung ruht nun darauf, dass Dembélé seine magere Bilanz von elf Toren in 62 Länderspielen bei der WM 2026 deutlich aufpolieren kann. Vier Treffer sind es bereits – ein vielversprechendes Omen.

Am Dienstag (23:00 Uhr im LIVETICKER) empfangen die Vize-Weltmeister Schweden in East Rutherford. Die Rückkehr von Nationaltrainer Didier Deschamps, der am Samstag nach der Beerdigung seiner Mutter wieder an der Seitenlinie stehen wird, wird entscheidend sein. Guy Stéphan, sein Assistent, forderte bereits eine Analyse der Abwehrschwächen gegen Norwegen. „Es gab Phasen, in denen wir weniger gut waren, und das müssen wir abstellen.“

Die makellose Gruppenphase erinnert an das Jahr 1998, als Deschamps, Zidane und Co. im eigenen Land den ersten WM-Titel für Frankreich errangen. Ein gutes Vorzeichen? Die Antwort liefert das Team am Dienstag gegen Schweden. Denn eines ist klar: Frankreich hat mehr als nur Mbappé – und Ousmane Dembélé ist ein entscheidender Teil dieser neuen, aufregenden Mannschaft.