Deb-frauen vor kanadischer herausforderung: hoffnung auf eine überraschung in mailand
- Deb-frauen stehen im viertelfinale – duell mit kanada erwartet
- Erfolgreiche gruppenphase ohne usa-kreuz
- Kanada als harter gegner – aber mit schwächen?
- Laura kluges extraklasse als hoffnungsträgerin
- Wichtige erholungspause vor dem k.o.-spiel
- Vorfreude überwiegt die nervosität
- Unbekümmert ins duell gegen den olympiasieger
- Viertelfinal-überblick: finnland gegen schweiz
Deb-frauen stehen im viertelfinale – duell mit kanada erwartet
Mailand – Die deutsche Eishockeynationalmannschaft der Frauen steht im Viertelfinale des olympischen Turniers in Mailand. Nach einem erfolgreichen Abschneiden in der Gruppenphase trifft das Team von Trainer Benjamin Hinterkircher am Samstag auf den starken Gegner Kanada. Die Vorfreude ist groß, trotz der klaren Favoritenrolle der Kanadierinnen.
Erfolgreiche gruppenphase ohne usa-kreuz
Für die deutschen Frauen war es besonders wichtig, in der Gruppenphase den zweiten Platz zu erreichen, um das direkte Duell mit dem Top-Favoriten USA zu vermeiden. „Jeder wollte Gruppenzweiter werden, um die bestmögliche Situation fürs Viertelfinale zu haben“, erklärte Stürmerin Jule Schiefer bereits nach dem 2:1-Sieg über Italien, der den Weg frei machte.

Kanada als harter gegner – aber mit schwächen?
Die Kanadierinnen dominierten ihre Gruppe und besiegten unter anderem die USA mit einem deutlichen 5:0. Trotz des klaren Sieges im letzten Gruppenspiel gegen Finnland (5:0) zeigte die Schussbilanz (23:17) eine relativ ausgeglichene Partie. Die deutsche Mannschaft hofft, diese Schwächen ausnutzen zu können.

Laura kluges extraklasse als hoffnungsträgerin
Die deutsche Auswahl setzt auf die individuelle Klasse ihrer Spielerinnen, insbesondere auf Laura Kluge, die in der Vorrunde als Top-Scorerin überzeugte. „Ich weiß, wie gut sie im Eins-gegen-eins gegen die Torhüterinnen ist. Ich habe auch den Move schon kommen sehen, ein klassischer Laura-Kluge-Move eben“, so Schiefer über ihren Teamkollegen.
Wichtige erholungspause vor dem k.o.-spiel
Die längere Pause zwischen den Gruppenspielen und dem Viertelfinale kam der deutschen Mannschaft zugute. Sie ermöglichte es den Spielerinnen, sich zu erholen und den Kopf freizubekommen. „Ich glaube, nach so einer Gruppenphase und so vielen Spielen, ist es immer gut, mal einen Tag abzuschalten und sich vielleicht einfach mal nicht mit Eishockey zu beschäftigen“, sagte Verteidigerin Ronja Hark.
Vorfreude überwiegt die nervosität
Die deutsche Mannschaft geht mit dem Ziel ins Turnier, „so erfolgreich wie möglich zu sein“. Trotz der klaren Favoritenrolle Kanadas überwiegt im Team die Vorfreude auf das Duell mit dem Eishockey-Mutterland. „Man ist jetzt vielleicht noch ein bisschen nervös, weil es in die K.o.-Phase geht. Aber ich glaube, wenn es dann wirklich losgeht, ist es einfach nur noch Vorfreude bei uns“, erklärte Hark.
Unbekümmert ins duell gegen den olympiasieger
Die DEB-Frauen wollen unbeschwert in das Spiel gegen den Olympiasieger von 2022 gehen. „Die kochen auch nur mit Wasser. Also mal schauen, was es für ein Spiel wird“, so Hark. „Wenn wir an uns glauben und einfach jede ihren Job macht, dann haben wir gute Chancen, das Spiel zumindest möglichst lange offen zu halten und damit den Druck auf die Kanadierinnen zu erhöhen.“
Viertelfinal-überblick: finnland gegen schweiz
Am Samstagabend folgt das zweite Viertelfinalspiel zwischen Finnland und der Schweiz (21:10 Uhr). In der Gruppenphase hatte Finnland mit 3:1 die Nase vorn. Beide Mannschaften haben gute Chancen, die Runde der besten vier Teams zu erreichen.
| Spiel | Datum | Uhrzeit |
|---|---|---|
| Deutschland vs. Kanada | Samstag | 17:00 Uhr |
| Finnland vs. Schweiz | Samstag | 21:10 Uhr |
