Debakel für die deutsche eishockey-nationalmannschaft gegen die usa – olympia-traum lebt
- Enttäuschende niederlage für den deb im olympia-viertelfinale
- Usa dominieren die partie
- Torschützen und spielverlauf
- Deutsche hoffnungen auf die qualifikation
- Becker unter den zuschauern
- Franzreb im tor – herausforderungen für den deb
- Stützle und peterka zeigen offensivqualitäten
- Weitere ergebnisse und ausblick
- Kanada demontiert frankreich
Enttäuschende niederlage für den deb im olympia-viertelfinale
Mailand/Cortina d’Ampezzo – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat eine deutliche Niederlage gegen die USA kassiert und verpasst damit den direkten Einzug ins Viertelfinale der Olympischen Spiele 2026. Das Spiel endete mit einem klaren 1:5 (0:1, 0:2, 1:2). Trotz einer kämpferischen Leistung und disziplinierter Verteidigung konnten Kapitän Leon Draisaitl und seine Mannschaft dem Offensivdruck der Amerikaner kaum etwas entgegensetzen.
Usa dominieren die partie
Die Partie war von Beginn an einseitig. Die US-amerikanischen Hockeystars brauchten zwar nicht ihr volles Potenzial zu entfalten, waren aber in ihrem Spielaufbau zu schnell und zu intensiv für das deutsche Team. Besonders die NHL-Reihe um Draisaitl kämpfte verbissen um jeden Puck, doch die Anstrengung forderte ihren Tribut.
Torschützen und spielverlauf
Für die USA trafen Zach Werenski (20.), Auston Matthews (24./47.), Brock Faber (38.) und Tage Thompson (42.). Im Schlussdrittel konnte Tim Stützle (52.) noch den Ehrentreffer für Deutschland erzielen – bereits sein vierter Treffer im Turnier. Draisaitl selbst kam zu keinem einzigen Torschuss.
Deutsche hoffnungen auf die qualifikation
Die Niederlage bedeutet, dass Deutschland nun in die Qualifikation muss. Dort trifft die Mannschaft am Dienstag auf Frankreich, einen Gegner, der auf dem Papier leichter zu besiegen sein sollte. Trotz einer enttäuschenden Vorrunde mit nur einem Sieg aus drei Spielen lebt der Traum von einer Medaille weiter.
Becker unter den zuschauern
Unter den zahlreichen Zuschauern in der Santagiulia Arena befand sich auch Boris Becker, der von seiner Wahlheimat Mailand aus angereist war, um die deutsche Nationalmannschaft zu unterstützen. Die Stimmung war trotz des klaren Rückstands nicht gebrochen, jedoch spürte man die Ernüchterung.
Franzreb im tor – herausforderungen für den deb
Im Fokus stand auch Maximilian Franzreb von den Adlern Mannheim, der nach den Spielen gegen Dänemark und Lettland für Philipp Grubauer ins Tor gekommen war. Er musste sich bereits acht Sekunden vor der Sirene des ersten Drittels geschlagen geben. Die nächsten Gegentore fielen ebenfalls zu ungünstigen Zeitpunkten.
Stützle und peterka zeigen offensivqualitäten
Während Draisaitl offensiv kaum in Erscheinung trat, zeigten Tim Stützle und John-Jason Peterka ihre Offensivqualitäten, die sie regelmäßig in der NHL unter Beweis stellen. Dennoch reichten diese individuellen Leistungen nicht aus, um die Niederlage abzuwenden. Die vierte und fünfte Gegentor sorgten für eine allgemeine Ernüchterung.
Weitere ergebnisse und ausblick
Parallel zum deutschen Spiel leistete Dänemark Schützenhilfe, indem sie Lettland mit 4:2 besiegten. Damit war Deutschland bereits im ersten Drittel der zweite Platz in der Gruppe sicher. Nun gilt es, sich auf das entscheidende Qualifikationsspiel gegen Frankreich vorzubereiten und den Olympia-Traum am Leben zu erhalten.
Kanada demontiert frankreich
In einem weiteren Spiel der Gruppe demonstrierte Kanada seine Stärke und besiegte Frankreich deutlich mit einem zweistelligen Ergebnis. Dies unterstreicht die hohe Qualität der Teams im Turnier und die Herausforderungen, denen sich die deutsche Nationalmannschaft stellen muss.
