Deathmatch: japan's extreme sport fordert die ufc heraus
Während die UFC mit einem historischen Event im Weißen Haus das Interesse der Welt auf sich zieht, braut sich in Japan ein Wettkampf zusammen, der die Grenzen des Sportlichen neu definiert: der Deathmatch. Diese brutale Disziplin, die weit über das hinausgeht, was wir unter traditionellen Kampfsportarten verstehen, könnte die UFC in Sachen Extremsport ernsthafte Konkurrenz machen.

Die regeln sind einfach: alles ist erlaubt
Im traditionellen Kampfsport, selbst im Wrestling, gibt es klare Regeln und Einschränkungen bezüglich der erlaubten Hilfsmittel. Aikido, Hapkido oder Kobudo mögen Waffen einsetzen, doch im Wrestling sind sie tabu. Der Deathmatch hingegen bricht mit dieser Konvention. Hier ist alles erlaubt. Von Baseballschlägern über Stacheldraht bis hin zu selbstgebauten Handschuhen mit Glasscherben – die Waffenpalette ist so vielfältig wie gefährlich. Unternehmen wie BJW, Pro Wrestling Freedoms und DDT Pro-Wrestling veranstalten diese Kämpfe, in denen die Gewalt eine zentrale Rolle spielt.
Die Choreografien sind darauf ausgelegt, die Brutalität zu inszenieren, ohne jedoch in lebensgefährliche Situationen zu geraten. Trotzdem sind die Bilder, die entstehen, verstörend: Kämpfer, die mit Baseballschlägern ausharren, in Stacheldraht gefangen sind oder in Tanks voller Piranhas oder Skorpione gestürzt werden. Es ist eine Show, die bewusst Grenzen überschreitet und das Publikum polarisiert.
Der mexikanische Wrestler Violento Jack, ein Star der Deathmatch-Szene, erklärt: „Der Kampf kann so tiefgründig oder so oberflächlich sein, wie man ihn gestalten möchte.
