De rossi zwingt genoa zum risiko: ohne baldanzi, aber mit brasilianischem zauber
Kein Baldanzi, kein Problem? Daniele De Rossi denkt nicht daran, den Kopf in den sand zu stecken. Der italienische Sparringpartner von Josep Guardiola schickt sein Genoa trotz des Ausfalls des Ex-Romers mit einem offensiven Mittelfeld voller südamerikanischer Magie ins Rennen gegen die Roma.
Die lösung heißt messias – oder amorim
Die Wahl fällt zwischen zwei Namen, die klingen wie Fußballmärchen: Messias, der eingewechselte Matchwinner, und Amorim, der 20-jährige Portugiese, den De Rossi bereits als Fixstarter für die Saison 2025/26 im Kopf hat. Seit Ende Januar traf Messias zweimal – beide Male in der Nachspielzeit. Kein Zufall. Der Coach reduzierte seine Einsatzzeit, um Muskelverletzungen zu vermeiden, und erhöhte dabei seine Effizienz. Ein Joker, der jetzt von Anfang an ran soll.
Amorim wiederum kam im Winter von Alverca, spricht das Spiel schon bevor der Gegner den Pass gibt und könnte neben Malinovskyi und Frendrup die fehlende Kreativität liefern. De Rossi feilt mit ihm noch an den italienischen Taktik-Details, aber die Aura des Jungspunds hat das Trainerteam überzeugt.

Warum ein punkt nicht reicht
Bei 32.000 Zuschauern im Ferraris ist ein Unentschieden gegen die Roma keine Option. Die Tabelle nagt an den Nerven: Nach der Partie warten noch Verona und Udinese – beides Direktduelle im Abstiegskampf. Wer jetzt nicht gewinnt, rutscht tiefer in den Strudel. Deshalb wird De Rossi womöglich sogar auf Masini verzichten – der Mittelfeldstratege steht wie Malinovskyi und Marcandalli auf Gelb-Rot-Gefahr.
Die Botschaft ist klar: Genoa will sich nicht retten, sondern angreifen. Denn in der Serie A zählt am Ende nicht nur die Mathematik, sondern der Mut, der Tag. Und De Rossi hat den Mut eines Mannes, der nie in der Mittelmäßigkeit schwimmen will – auch wenn das Wasser noch so kalt ist.
