De rossi setzt auf vitinha-offensive: genoa gegen udinese mit neuem keeper
Um 20.45 Uhr flattert der Ball im Ferraris – und mit ihm die Frage, ob Genoa nach vier sieglosen Spielen endlich wieder jubelt. Trainer Daniele De Rossi stellt um: Justin Bijlow rückt erstmals seit Wochen zwischen die Pfosten, Vitinha und Giuseppe Colombo bilden das neue Sturmduo.
So stehen die seleções in genua
Die Rot-Blauen laufen in einem offensiven 3-5-2 auf, das sich in der Trainingseinheit am Dienstag schon wie ein Faustschlag anhörte. Dahinter die Dreierkette Marcandalli–Ostigard–Vasquez, davor Malinovskyi als Regisseur mit Frendrup und Messias als Sturmsäulen. Die Flügel gehören Ellertsson und Norton-Cuffy, zwei Außenbahnen, die sprinten, bis der Rasen qualmt.
Udineses Chef Luka Runjaic kontert mit einer Raute, die nach hinten verschoben wirkt. Okoye sichert das Tor, Kristensen, Kabasele und Solet bilden eine Mauer, die schon mal ein Flugzeug aufhalten könnte. Vorne sollen Zaniolo und Davis die Genueser Innenverteidigung in Dauerstress versetzen – ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das schon nach zehn Minuten die erste Grätsche verspricht.

Die zahlen, die beide trainer nicht schlafen lassen
Die Formkurve spricht gegen Genoa: nur ein Sieg aus den letzten sieben Partien. Udinese hingen nach dem 0:3 gegen Monza mit null Toren aus drei Spielen im freien Fall. Die Statistik lügt nicht: Wer heute nicht trifft, rutscht in die Zone, wo die Saison plötzlich nach Abstieg stinkt. Die Fans im Ferraris wissen das – sie werden ihre Kehle bis zur Schmerzgrenze aufreißen.
Punkt um Punkt, Schritt um Schritt: Wer den 30. Spieltag verpasst, darf sich nicht wundern, wenn Mai plötzlich zur Zitterpartie wird. Der Rasen ist frisch gemäht, die Tribüne schwarz-rot gefüllt. Jetzt zählt nur noch, wer die Nerven behält – und wer zuerst die Netzkante trifft.
