De la fuente atmet auf: keine verletzten vor dem wm-start!

Ein Hochgefühl macht sich in der spanischen Nationalmannschaft breit – und es hat wenig mit den jüngsten Testspielergebnissen zu tun. Luis de la Fuente kann vor dem entscheidenden Abschnitt der Vorbereitung erleichtert feststellen, dass sein Team weitgehend gesund ist. Die Sorge um zahlreiche Schlüsselspieler scheint sich vorzeitig aufzulösen.

Die kabine ohne baustellen: ein segen für den trainer

Die kabine ohne baustellen: ein segen für den trainer

Noch vor wenigen Wochen lasteten Zweifel auf der Fitness einiger Leistungsträger. Namen wie Lamine Yamal und Nico Williams kehrten nach einer Saison, die von Muskelproblemen geplagt war, ins Trainingslager zurück. Auch Víctor Muñoz hatte mit Beschwerden zu kämpfen, während die Einsatzfähigkeit von Rodri und insbesondere Mikel Merino fraglich erschien. Doch die sorgfältige Belastungssteuerung des Trainerstabs hat Wirkung gezeigt. De la Fuente verzichtete bewusst auf Überlastung, verteilte Trainingseinheiten und Spielminuten klug – mit Blick auf das erste Gruppenspiel und die darauffolgende Phase des Turniers.

„Wir verlassen das Testspiel gegen Peru sehr zufrieden, ohne Verletzungen und mit sehr guten Spielphasen“, erklärte der Coach nach dem Spiel. Eine Aussage, die weit über den reinen Spielverlauf hinausgeht. Denn sie unterstreicht die erfolgreiche Strategie der Vorsicht und des gezielten Aufbaus.

Rodrigo befindet sich, so De la Fuente, „in einer fantastischen Phase“. Er hätte sogar mehr Einsatzzeit bekommen können. Mikel Merino, der nach seiner eigenen Einschätzung noch etwas Zeit benötigt, um in Topform zu kommen, wird ebenfalls rechtzeitig den Durchbruch schaffen. „Alle werden in großartiger Verfassung ankommen. Die Fans können sich ruhig fühlen“, versicherte der Trainer.

Die Tatsache, dass die jungen Wilden Yamal und Williams sowie der vielversprechende Víctor Muñoz planmäßig vorankommen, rundet das positive Bild ab. Es ist ein Szenario, das kaum besser hätte verlaufen können: Keine unnötigen Risiken, keine Zeitdruck, keine Spieler, die sich verletzen oder angeschlagen sind. Das Ziel, mit einem vollständig fitten Kader in das Turnier zu starten, scheint nunmehr in greifbare Nähe gerückt zu sein.

Auch die Entscheidung, sechs Spieler aus der sogenannten „Liste B“ hinzuzuziehen, um die ersten Trainingseinheiten und das Testspiel zu unterstützen, hat sich ausgezahlt. Sie ermöglichte es, die Belastung zu verteilen, den Trainingsstandard aufrechtzuerhalten und den Spielern, die einen langsameren Start benötigten, einen sanften Einstieg zu ermöglichen. Das Turnier beginnt für Spanien mit einem Duell gegen Kap Verde, und die Mannschaft ist bestens vorbereitet, um einen erfolgreichen Start hinzulegen. Es ist eine Situation, die De la Fuente und sein Team nur noch genießen müssen.