Darts-drama in kiel: letzter hoffnungsträger springer scheitert!

Schock in Kiel: Niko Springer, der letzte deutsche Hoffnungsträger bei den Baltic Sea Darts Open, ist ausgeschieden. Der „Meenzer Bub“ unterlag dem starken Engländer Ryan Joyce und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale. Damit ist Deutschland bei diesem Turnier ohne Chance auf einen Podestplatz geblieben.

Joyce baut erfolgslauf fort – schindler-schreck räumt weiter auf

Joyce baut erfolgslauf fort – schindler-schreck räumt weiter auf

Ryan Joyce präsentierte sich erneut in Topform und festigte damit seinen Ruf als „Schindler-Schreck“. Bereits am Samstagabend hatte er den deutschen Nummer eins, Martin Schindler, mit knapper Not (6:5) aus dem Turnier geworfen. Nun fügte er auch Niko Springer eine Niederlage zu (4:6 Legs) und zog als nächster in die Runde der letzten Acht ein. Ein bemerkenswerter Erfolg für den 40-jährigen Engländer, der seine beeindruckende Formreihe fortsetzt.

Die anderen deutschen Spieler – darunter Max Hopp und Lukas Wenig – waren indes bereits am Freitag in der ersten Runde ausgeschieden. Nur Springer schaffte es, sich mit zwei Siegen gegen Nandor Major und Ross Smith bis in den Finaltag zu kämpfen. Doch gegen Joyce offenbarte er Schwächen, insbesondere in der Doppel-Quote.

Die Zahlen lügen nicht: Springer gelang es zwar, einen höheren Drei-Dart-Average (91,32) als Joyce (88,44) zu erreichen, doch die deutlich schlechtere Doppel-Quote von lediglich 24 Prozent entschied die Partie letztlich. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 1:5 kämpfte er sich zwar zurück ins Spiel und zeigte mit einem Checkout von 130 Punkten sein Können, doch verfehlte er in entscheidenden Momenten die Doppel-16 und ließ so die Chance auf ein entscheidendes elftes Leg verstreichen. Das Publikum an der Ostsee muss sich nun ohne deutsche Beteiligung auf die Finalsession einstellen.

Die Niederlage von Springer markiert das Ende einer enttäuschenden Leistung der deutschen Darts-Delegation bei den Baltic Sea Darts Open. Es bleibt abzuwarten, ob die deutschen Spieler bei den kommenden Turnieren wieder in Form kommen und den Fans wieder Grund zur Freude geben können. Die Dominanz englischer Spieler bei diesem Turnier ist unverkennbar.