Daniel fischbuch wechselt zu den kölner haien – titeltraum lebt
Die Kölner Haie haben zugeschlagen. Mit Daniel Fischbuch holen sie sich einen Nationalspieler, der weiß, wie man Titel gewinnt – und der vor allem eins kann: treffen. 32 Jahre, 700 DEL-Spiele, WM-Silber 2023. Ein Transfer, der mehr ist als ein Namenszug auf einem Vertrag.
Ein stürmer, der die liga kennt wie kein zweiter
Fischbuch kommt von den Iserlohn Roosters, wo er jahrelang die Offensive trug. Nun soll er den Rhein entlangfliegen – und die Haie endlich wieder aufs Treppchen führen. Seit 2002 warten die Kölner auf ihre neunte Meisterschaft. Letzte Saison: Platz eins in der Hauptrunde, Halbfinale gegen die Eisbären Berlin. Erneut ein Herzschlagfinale. Erneut ein Traum geplatzt.
Sportdirektor Matthias Baldys macht keinen Hehl daraus: „Wir brauchen deutsche Qualität, wir brauchen Erfahrung, wir brauchen jemanden, der in der Kabine und auf dem Eis Verantwortung übernimmt. Daniel ist diese Lösung.“

Neue saison, neues glück – und ein neuer coach
Mit Fischbuch ist der erste Neuzugang fix. Doch damit nicht genug: Thomas Berglund übernimmt das Ruder. Der Schwede ersetzt Kari Jalonen, der zurück nach Finnland geht. Ein Wechsel, der für Frischluft sorgt – und vielleicht für die nötige Konsequenz in den Playoffs.
Fischbuch selbst klingt, als hätte er den Vertrag schon vor Wochen unterschrieben: „Die Haie haben einen klaren Weg. Ich will ihn mitgehen, mitgestalten, mitreißen.“ Keine Floskeln, kein Marketing-Sprech. Einfach ein Stürmer, der weiß, wofür er bezahlt wird.
Die Message ist klar: Kölner Haie 2.0 startet durch. Die Liga hat gewarnt.
