Dania allenbach: der neue stern am schweizer ski-himmel

Der durchbruch in kranjska gora

Dania Allenbach, gerade einmal 18 Jahre alt, hat in der Schweizer Ski-Szene für Aufsehen gesorgt. Ihr Weltcup-Debüt im Riesenslalom in Kranjska Gora war ein voller Erfolg – sie fuhr direkt in die Punkte! Bei Swiss-Ski gilt sie als eine der größten Nachwuchshoffnungen und zeigt eindrucksvoll ihr Potenzial. “Da kann ich nicht klagen”, so Allenbach, die vor der Saison nicht mit einem Start im Weltcup gerechnet hatte.

Unerwarteter erfolg und gesteigertes selbstvertrauen

Unerwarteter erfolg und gesteigertes selbstvertrauen

Allenbach betont, dass ihr Ziel stets die Teilnahme am Weltcup war. Die Rennen im Vorfeld des Weltcups in Kranjska Gora haben ihr jedoch ein wichtiges Stück Selbstvertrauen gegeben. Was genau der Schlüssel zu ihrer starken Leistung war, kann sie selbst nicht genau benennen. “Ich bin einfach an den Start gegangen und habe gedacht: 'Ja, jetzt gebe ich Vollgas, probiere das Beste.' Ich wusste, auf Weltcup-Niveau musst du Vollgas geben, wenn du in die Top 30 willst.”

Fokus auf die junioren-wm

Fokus auf die junioren-wm

Obwohl der Erfolg im Weltcup großartig ist, wird Allenbach vorerst nicht an weiteren Rennen teilnehmen. Der nächste Riesenslalom im Weltcup findet erst am 7. März statt. Bis dahin wird sie sich auf den Europacup konzentrieren, wo sie kürzlich ihr erstes Rennen gewinnen konnte. Das Hauptziel bleibt jedoch die Junioren-WM, bei der sie im Vorjahr bereits teilgenommen hat und dieses Jahr höhere Ansprüche hat. Die starken Leistungen der letzten Saison haben ihre Erwartungen entsprechend gesteigert.

Riesenslalom als spezialität

Vor einem Jahr war Allenbach noch eine weitgehend unbekannte Größe. Sie beschreibt sich als Allrounderin, hat aber ihren Fokus klar auf den Riesenslalom gelegt. Obwohl sie auch Slalom fahren möchte, ist der Riesenslalom ihre bevorzugte Disziplin. “Der Fokus ist klar auf dem Riesenslalom und da wollen wir jetzt einfach mal das Standbein aufbauen und die anderen Disziplinen nebenher noch erhalten.”

Olympia – ein ziel für die zukunft

Die Olympischen Spiele verfolgt Allenbach aufmerksam. Sie hat ihre Teamkolleginnen, darunter Sue Piller und Vanessa Kasper, bei ihren Qualifikationen unterstützt. Auch für sie selbst sind die Olympischen Spiele ein Ziel, möglicherweise schon für 2030. Bis dahin wird sie die Spiele noch aus der Ferne verfolgen und die Vielfalt des Sports genießen. “Am Handy werde ich alles schauen, was läuft.”

Mehr als nur skifahren

Allenbach interessiert sich auch für andere Sportarten, wie Freestyle und Langlauf, aber auch für Disziplinen wie Bob und Skeleton. Sie betont, dass die Zugehörigkeit zu Swiss-Ski keinen großen Einfluss auf ihre Interessen hat. Ihre frühesten Kindheitserinnerungen an die Olympischen Spiele sind die nächtlichen Weckzeiten, um Skirennen zu verfolgen. Allenbach hofft auf ihren eigenen Erfolg, aber auch auf den Erfolg ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Nachwuchs stark – die zukunft des schweizer skisports

Allenbach ist überzeugt, dass es im Schweizer Ski-Nachwuchs viel Potenzial gibt. “Auch jetzt gerade im Nachwuchs oder in den jüngeren Jahrgängen schon zwei, drei Starke, die kommen.” Sie sieht die Zukunft des Schweizer Skisports rosig und wünscht ihren Kollegen und Kolleginnen viel Erfolg. Die Dynamik im Team und der gemeinsame Wille zum Erfolg sind die Grundlage für zukünftige Erfolge.