Dakar-held calleja: fia-kritik und f1-enttäuschung!
Jesús Calleja, der erfahrene Rallye-Pilot und Publikumsliebling, hat in einem exklusiven Gespräch mit MARCA kein gutes Wort für die FIA übrig und äußert seine tiefe Enttäuschung über die aktuelle Formel 1. Nach seinem turbulenten Dakar-Abenteuer im vergangenen Jahr, inklusive spektakulärem Überschlag, blickt er nun voller Zuversicht, aber auch mit kritischen Anmerkungen, auf die kommende Saison.
Die fia im visier: „man gewinnt sie nicht“
Calleja lässt wenig Zweifel daran, dass er mit der Arbeit des Automobilweltverbands nicht einverstanden ist. „Ich habe gelernt, dass man mit der FIA halt machen muss, und das sage ich öffentlich“, so der Leoner. Sein Vorwurf: Die FIA schaffe keine wirklich sichere Umgebung und befördere mit der Umpositionierung langsamer, aber zahlender Fahrer ein unfares System. „Wenn ich vor einem bin, dann bin ich schneller. Und dann zwingt man mich, in einer Staubwolke zu kämpfen, um meine Position zurückzugewinnen – das ist doch Wahnsinn!“
Dieses Jahr habe er gelernt, dass man sich dem Verbnd beugen müsse, um überhaupt die Chance auf fairen Wettbewerb zu haben. „Ich habe die Schlacht verloren, weil sich nichts geändert hat. Man muss bezahlen, und wenn ich das getan habe, kann ich unter gleichen Bedingungen fahren.“ Der Pilot deutet an, dass er sich mit seinem Copiloten Edu Blanco die Zukunft des Projekts noch einmal von Grund auf überdenken müsse.

F1 im freien fall: „ein einziger mist“
Doch nicht nur die FIA sorgt Calleja für Kopfschmerzen. Auch die Formel 1 hat ihn enttäuscht. „Ich mag es überhaupt nicht. Ich verstehe es nicht. verstehst du es vielleicht?“, fragt er rhetorisch. Die ständigen Änderungen in Bezug auf Kilowatt-Regelungen und Motorleistungen verwirren ihn. „Am Ende entscheidet das Auto mehr als der Fahrer.“
Er erinnert an Fernando Alonsos Aussage, dass Rennen einfach sein müssen: „Wer am schnellsten fährt, gewinnt.“ Doch in der heutigen F1 sei dieses Prinzip längst vergessen. „Man bremst auf der Geraden ab, um Energie zu sparen! Das ist doch ein Galimatheus!“ Die allgemeine Stimmung sei schlecht, sowohl bei den Fahrern als auch bei den Fans. „Alle sind verärgert: die Fahrer, die Fans, die Einschaltquoten sind eingebrochen… Sie müssen dringend etwas unternehmen, weil sie jeden motivieren.“ Er spricht sich für eine Rückkehr zu den einfachen, klassischen Rennbedingungen und sogar für einen V8-Motor aus – ein Eingeständnis, dass die aktuelle F1 ein „einziger Mist“ sei.
Und er ist nicht der Einzige, der so denkt. „Fernando hat immer gesagt, Rennen müssen einfach sein. Und jetzt ist das Auto der Boss.“ Auch für seinen Freund Fernando Alonso leidet Calleja mit, denn er versteht nicht, warum ihm ein solches Auto
