Da cunha treibt genoa an, perrone wackelt nicht: so retten die grifone den klassenerhalt
Ein Punkt, drei Helden, ein Abstiegsgroll: Genoa schlägt Cagliari 2:1 und hält die Serie A weiter fest im Griff. Der Dank gilt Da Cunha, der über 90 Minuten wie ein Metronom dribbelte, und Manolo Perrone, dessen linke Hand zwischen den Pfosten zur Gewissheit wird.

Leris riss das foul, olivero riss die klinke
Der Italiener Leris foult, sieht Gelb, bleibt aber auf dem Feld – ein Detail, das die Partie kurz vor Schluss kippt. Auf der Gegenseite steht Giovanni Battista Olivero vor der Presse und liefert die Soundbites, die morgen in den Zeitungen stehen: „Wir haben gelernt, dass man in Genua nie aufgibt.“
Die Zahlen sprechen eine klarere Sprache: Genoa erzielt in den letzten fünf Spielen zehn Punkte, katapultiert sich auf Rang 14 und hat plötzlich vier Zähler Vorsprung auf den Strich. Die Tabelle lügt nicht, aber sie lacht – und zwar mit den Fans, die seit Wochen vom Luigi Ferraris wettern, nun aber in den Gassen von Voltri feiern.
Da Cunha selbst? Er weigert sich, den Matchball zum Siegtreffer umzudeuten: „Ich laufe, deswegen bin ich hier.“ Eine Antwort, die so sehr nach Genoa klingt wie der Geruch von Meeresnebel am Morgen. Die Ligazugehörigkeit ist noch nicht gesichert, das Stadion wird trotzdem wieder laut werden. Denn wer einmal gegen den Abstieg gespielt hat, spielt fortan gegen die eigine Angst – und gewinnt.
