Cupra born: der elektrische sportler feiert update mit mehr power und raffinesse

Barcelona atmet auf – und der Cupra Born auch. Nach drei Jahren auf dem Markt erhält der spanische E-Compact eine umfassende Überarbeitung, die ihn nicht nur optisch aufwertet, sondern auch unter der Haube für ordentlich was hermacht. Der Born, der von Anfang an als Gegenentwurf zum spartanischen E-Auto gedacht war, bekommt nun eine deutliche Portion Charakter und Technologie injiziert.

Mehr als nur ein facelift: der born wird zum performance-boliden

Mehr als nur ein facelift: der born wird zum performance-boliden

Schon der Name ist Programm: „Born“ verweist auf das kreative und lebendige Viertel El Born in Barcelona, das Cupra als Inspiration für sein erstes Elektroauto nutzte. Und diese Inspiration zeigt sich nun in einem deutlich verfeinerten Design. Vorne sticht die aggressivere „Nasenpartie“ des Born ins Auge, während die Matrix-LED-Scheinwerfer mit ihrem markanten Dreiecksdesign und das beleuchtete Logo in der 3D-Lichtsignatur für einen futuristischen Look sorgen. Die Felgen wachsen auf bis zu 20 Zoll, und auch die aerodynamische Effizienz wurde weiter optimiert.

Das Herzstück der Evolution ist die neue Top-Version VZ. Mit 240 kW (326 PS) und einem satten Drehmoment von 545 Nm beschleunigt der Born VZ in nur 5,6 Sekunden auf 100 km/h. Dabei muss man nicht auf die Reichweite verzichten: Mit der 79 kWh-Batterie sind bis zu 631 Kilometer (WLTP) drin. Ein Wert, der angesichts der Leistung beeindruckt. Wer es etwas gemäßigter mag, kann zwischen den Varianten mit 190 und 231 PS wählen.

Ein Fahrgefühl, das begeistert: Doch der Born VZ bietet mehr als nur rohe Leistung. Das neue One-Pedal-Driving-System ermöglicht eine intuitive Steuerung durch Beschleunigung und Bremsen mit nur einem Fuß. Die Lenkflügel bieten Zugriff auf verschiedene Rekuperationsstufen, während der e-Launch-Modus für einen explosiven Start sorgt. In Kombination mit dem adaptiven DCC-Fahrwerk, der progressiven Lenkung und den breiteren Reifen (235 mm) entsteht ein Fahrerlebnis, das seinesgleichen sucht. Die 15-stufige DCC-Einstellung erlaubt es dem Fahrer, das Fahrwerk individuell an die jeweiligen Bedingungen anzupassen – von komfortabel bis sportlich-aggressiv.

Auch im Innenraum wurde nachgelegt. Die 12,9-Zoll-Zentralanzeige und das größere Head-up-Display sorgen für eine moderne und übersichtliche Cockpitgestaltung. Das Android Automotive-Betriebssystem vereinfacht die Bedienung, und die Rückkehr physischer Tasten am Lenkrad ist ein willkommener Schritt. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von recyceltem Kunststoff aus dem Mittelmeer, der bis zu 91 Prozent der Sitzbezüge ausmacht.

Die Sicherheitsausstattung wurde ebenfalls verbessert. Der Travel Assist passt sich nun dynamisch an Kurven und Verkehr an, während der Front Assist und der Crossroad Assist für zusätzliche Sicherheit sorgen. Die Möglichkeit, das Fahrzeug per Smartphone zu entriegeln und zu starten, sowie die Vehicle-to-Load-Funktion runden das Gesamtpaket ab.

Der neue Cupra Born ist ab Sommer 2026 erhältlich und startet bei 39.500 Euro. Mit den verschiedenen Finanzierungsmodellen und dem attraktiven Cupra Flex-Angebot wird der elektrische Sportler für ein breiteres Publikum erschwinglich. Die Evolution des Born ist kein bloßes Update – sie ist eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.