Cultural leonesa: trainingsalltag wird zum hindernislauf – ausweichquartier in gijón
Ungewöhnliche umstände für die cultural leonesa
Die Cultural y Deportiva Leonesa befindet sich mitten im entscheidenden Saisonabschnitt in einer ungewöhnlichen und unangenehmen Situation. Der Zustand des gewohnten Trainingsgeländes im Área Deportiva de Puente Castro ist aufgrund der anhaltenden Regenfälle, Kälte und Schneefälle der letzten Wochen miserabel. Dies zwingt das Team, alternative Trainingsmöglichkeiten zu suchen.

Training in gijón: eine lange reise für die mannschaft
Ein besonders auffälliges Beispiel war am Dienstag zu beobachten: Die Mannschaft von Trainer Cuco Ziganda musste nach Mareo in Gijón reisen, um dort in den vom Sporting Gijón zur Verfügung gestellten Einrichtungen zu trainieren. Die Reise, die mehrere Stunden in Anspruch nahm, verdeutlicht ein logistisches Problem, das den sportlichen Alltag erheblich beeinträchtigt. Es ist nicht die erste Notlösung, die der Verein ergreifen musste.

Marbella als vorherige trainingsbasis
Bereits vor Wochen hatte sich das Team in Marbella konzentriert, um auf besserem Rasen trainieren zu können. Nun, ohne ein geeignetes Spielfeld in León, ist jedes Training davon abhängig, ein verfügbares Feld zu finden – manchmal sogar auf Kunstrasen – was weit vom idealen Szenario für hochwertige Trainingseinheiten entfernt ist.
Spielerstimme: eneko satrústegui äußert sich zur situation
Der erfahrene Spieler Eneko Satrústegui fasste die Situation treffend zusammen: „Niemand möchte zwei Stunden im Bus verbringen, um zu trainieren, aber die Priorität hat das Training auf einem geeigneten Untergrund.“ Er räumt ein, dass die Situation nicht ideal sei und die Vorbereitung erschwere, sogar mit einem gewissen körperlichen Risiko. Die Mannschaft versucht jedoch, dies nicht als sportliche Ausrede zu nutzen.
Die notwendigkeit eines geeigneten trainingsgeländes
Die Mannschaft hält es für unerlässlich, einen rasenbewachsenen Platz in gutem Zustand für das Training auf professionellem Niveau zu haben. Das Problem tritt zudem zu einem kritischen Zeitpunkt für das Team auf, das sich im Abstiegskampf befindet. Die Vorbereitung auf Spiele ohne stabile Zeitpläne und Spielorte erschwert die wöchentliche Planung des Trainerstabs und erhöht die Unsicherheit innerhalb der Mannschaft.
Suche nach lösungen und die aktuelle situation
Während der Verein und die Behörden nach Lösungen suchen, trainiert die Cultural dort, wo es gerade möglich ist – manchmal sogar in über 140 Kilometern Entfernung von ihrem Zuhause. Die anhaltende Suche nach einem geeigneten Trainingsort stellt eine große Herausforderung dar und beeinflusst die gesamte Vorbereitung auf die kommenden Spiele. Es bleibt abzuwarten, ob bald eine dauerhafte Lösung gefunden werden kann.
