Cueto rettet avilés vor neuer niederlage – beide teams bleiben im sumpf stecken
Ein Wechsel, vier Minuten, ein Schuss – und die Roman Suárez Puerta explodiert. Javi Cueto verhinderte mit seinem Treffer im 63. Minute die nächste Blamage des Real Avilés, doch der 1:1-Remis gegen CP Cacereño schmeckt beiden Teams wie kalte Cafetera: Sie bleiben in der Primera Federación Gruppe 1 auf den Rängen 16 und 17 kleben, acht beziehungsweise sechs Spiele ohne Sieg.
Conesa trifft, cueto antwortet – und keiner jubelt richtig
Der Auftakt gehörte den Extremadureños. Nico Conesa nahm eine Flanke von Joserra volley, ließ Nando keine Chance und schoss Cacereño in Führung. Die Gäste kontrollierten die erste Hälfte, ließen den Asturiern kein Durchkommen, verpassten aber das 0:2 durch Diego Gómez, der aus sieben Metern über den Kasten zielte.
Die Pause wurde zur Zitterpartie für Avilés-Coach Dani Vidal. Er hatte seinen Job auf dem Spiel, die Fans pfeiften die eigene Mannschaft aus. Die Antwort: Doppelwechsel in der 58. Minute – Cueto und Quicala kamen. Vier Zeigerumdrehungen später flankte Adri Gómez von links, Cueto setzte sich gegen Martínez durch und drückte den Ball unten rechts zum Ausgleich ein.

Zahlen, die wehtun: 3500 zuschauer, sieben gelbe, null sieg
Die Statistik ist gnadenlos: Avilés hat seit dem 11. Februar nicht mehr gewonnen, Cacereño wartet seit dem 25. Februar auf drei Punkte. Die Tabelle lügt nicht: 31 Punkte für Avilés, 32 für Cacereño – Abstiegszone statt Play-off-Traum. Die beiden Torschützen sind übrigens die einzigen Lichtblicke: Conesa steht bei fünf Saisontreffern, Cueto traf bereits zum dritten Mal als Joker.
Die letzten fünf Minuten glichen einem Boxkampf auf Rasen: Babin räumte Diego Góypes ab, José Alonso stoppte Cueto mit Grätsche – Gelb für alle, aber kein Knockout. Als Schiedsrichter Rivera Olmedo abpfiff, standen einige Spieler mit Händen auf den Knien, andere schüttelten sich ab wie nach einem Schneegestöber. Kein Jubel, nur Erleichterung – und die Gewissheit, dass der nächste Kampf schon am Sonntag wartet.
Beide Vereinen müssen nun innerhalb von fünf Tagen neue Antworten finden, sonst wird der Abstieg zur Selbsterfüllenden Prophezeiung. Die Liga wartet nicht, die Konkurrenten punkten. Wer so weitermacht, landet im Mai nicht in den Play-offs, sondern in der Copa Federación der Tränen.
