Cuesta analysiert mailänder spiel: mentalität und balance sind entscheidend

Parma-trainer carlos cuesta nach dem spiel gegen milan

Mailand, Italien – Nach dem spannenden Serie A Duell zwischen dem AC Mailand und Parma Calcio 1913 am 22. Februar 2026 äußerte sich Parma-Trainer Carlos Cuesta sowohl gegenüber DAZN als auch in der anschließenden Pressekonferenz. Er analysierte das Spiel, hob die Leistung seines Teams hervor und blickte auf die kommenden Herausforderungen. Die Partie endete mit einem vielversprechenden Ergebnis für Parma, doch Cuesta mahnte zur Bescheidenheit.

Die analyse des spielverlaufs

Die analyse des spielverlaufs

„Wir müssen im Verlauf der Saison sehr ausgeglichen bleiben“, betonte Cuesta. Zunächst äußerte er seine Besorgnis um Loftus-Cheek und wünschte ihm schnelle Genesung. „Wir wussten, dass wir Milan nicht viel Raum lassen dürfen und sie einschränken müssen. Wenn wir den Ball hatten, hätten wir sie in Schwierigkeiten bringen sollen – und das ist uns manchmal gelungen.“ Cuesta erkannte an, dass Milan die Kontrolle über den Ball hatte und seine Mannschaft gut organisiert sein musste.

Lob für die mannschaftsmentalität

Lob für die mannschaftsmentalität

Besonders beeindruckte Cuesta die Mentalität seiner Mannschaft. „Es ist nicht einfach, über so viele Minuten hinweg konzentriert zu bleiben, gegen eine so starke Mannschaft in einem solchen Stadion.“ Er zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, betonte aber gleichzeitig, dass noch viel Arbeit vor der Mannschaft liegt. „Wir müssen weiter hart arbeiten und uns verbessern, um unsere Ziele zu erreichen.“

Besonnenheit trotz erfolg

Cuesta warnte vor Übermut: „Ich bleibe sehr ausgeglichen. Der Fußball ist schnelllebig. Vor 14 Tagen waren wir noch nicht so schlecht, als wir gegen Juventus und Atalanta verloren haben, und heute sind wir keine Phänomene. Wir sind die gleichen und arbeiten auf die gleiche Weise.“ Was zählt, sei die Qualität der Arbeit, die das Team leiste. „Wir müssen sehr viel und noch besser arbeiten.“

Standardsituationen und spielaufbau

„Bei Standardsituationen versuchen wir, die Männer bereit zu haben, um Tore zu erzielen“, erklärte Cuesta. Er räumte ein, dass seiner Mannschaft an diesem Tag die Schnelligkeit im Spielaufbau fehlte. „Wir brauchten mehr Pässe, die Konter konnten nicht schnell, sondern mussten elaborierter gestaltet werden. Es gab sicherlich positive Momente im Spielaufbau. Das gehört zur Entwicklung der Mannschaft dazu.“ Die defensive Entwicklung sei dabei besonders spürbar.

Lob für troilo und das team

Cuesta lobte auch die Leistung von Troilo, der bereits in früheren Spielen überzeugt hatte. „Alle Spieler leisten gute Arbeit. Wir helfen ihnen, sich weiterzuentwickeln.“ Er betonte nochmals die Bedeutung der Teammentalität. „Wir müssen jedoch wachsam bleiben und gut arbeiten. Wir müssen diesen Preis bezahlen: Ich erwarte, dass die Mannschaft morgen sehr gut arbeitet.“

Die leistung im detail

„Ich habe noch nicht mit den Jungs gesprochen, das war ihr Moment“, sagte Cuesta. „Wir wussten, dass wir es mit Milan zu tun haben, einer Mannschaft mit großer individueller und kollektiver Qualität. Sie haben sehr schwierige Dynamiken zu verteidigen, sowohl mit ihren vertikalen Pässen als auch mit ihren Kontern und Flanken. Und wenn wir den Ball hatten, war es schwer, Räume zu finden. Wir wussten, dass wir verteidigen und in anderen Momenten das Zentrum erhöhen mussten. Wir haben auch vor Maignans Tor Chancen kreiert und einmal ein Tor erzielt.“

Milan ohne klassischen stürmer

Auf die Frage, ob Milan ohne klassischen Stürmer leichter zu bespielen sei, antwortete Cuesta: „Absolut nicht. Es sind zwei verschiedene Dynamiken, die schwer zu verteidigen sind. Wir waren gut darin, zu verteidigen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.“