Cucurella-transfer: chelsea schlägt zurück – alonso am zug?
Madrid – Der Transfermarkt brodelt! Real Madrid hat mit der Verpflichtung von Marc Cucurella einen Coup gelandet, doch nun könnte Chelsea mit einem Gegenschlag kontern. Xabi Alonso, der in Madrid eine kurze, aber turbulente Zeit als Trainer erlebte, könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen.

Alonso's rachegelüste? chelsea baggert carreras
Nach Informationen aus Spanien und England beobachtet Xabi Alonso, der nun die sportliche Geschicke beim FC Chelsea lenkt, Álvaro Carreras, einen weiteren Außenverteidiger von Real Madrid. Die spanische Sportzeitung „Sport“ titelte regelrecht mit „Chelsea plant seine Rache für Cucurella“ – ein deutlicher Hinweis auf die angespannte Lage in der Hauptstadt.
Die Konkurrenz auf der linken Verteidigerseite in Madrid ist enorm. Neben Cucurella und Fran García kämpfen auch Ferland Mendy und eben Carreras um ihren Platz in der Startelf. José Mourinho, der Coach der Königlichen, wird daher gezwungen sein, zumindest einen Spieler abzugeben, um die Verhältnisse zu beruhigen. Der Druck liegt auf Carreras, der erst im vergangenen Sommer für die stolzen 50 Millionen Euro von Benfica Lissabon nach Madrid gewechselt ist und noch bis 2031 vertraglich gebunden ist.
Ein Wechsel Carreras' zu Chelsea würde die Geschichte umso brisanter machen, da Xabi Alonso, der einst selbst in Madrid trainierte, seinen Ex-Klub aktiv unter Druck setzt. Seine kurze Amtszeit in Madrid endete abrupt nach nur einer halben Saison, und ein Transfer von Carreras wäre eine Art „persönlicher“ Racheakt. Die Madrilenen sehen Carreras laut „As“ zwar nicht unbedingt als unverkäuflich, doch Alonsos Einfluss auf die Chelsea-Transferstrategie sollte nicht unterschätzt werden.
Die Summe, die Chelsea für Carreras auf den Tisch legen müsste, dürfte ebenfalls beträchtlich sein. Real Madrid wird sich nicht kampflos geschlagen geben, insbesondere da der Spieler noch einen langen Vertrag besitzt. Ob Alonso seine ehemaligen Kollegen überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Der Transfermarkt hat noch lange nicht alle seine Karten aufgedeckt.
