Crespo: lautaro – der heimliche schlüssel zum scudetto!
Mailand bebt! Die Inter hat eine beeindruckende Siegesserie hingelegt und scheint auf dem Weg zum erneuten Gewinn der Meisterschaft zu sein. Doch wer ist der heimliche Held dieser Erfolgsgeschichte? Lautaro Martínez, so der ehemalige Stürmerstar Hernán Crespo, und das aus gutem Grund.
Die unerschütterliche loyalität des kapitäns
Crespo, der selbst eine glanzvolle Karriere als Angreifer hinter sich hat und aktuell auf der Suche nach einem neuen Trainerjob ist, hält die Meinung, dass Lautaros Rückkehr zu Topform mit dem Aufschwung der Nerazzurri zusammenfällt. „Es ist kein Zufall, dass wir jetzt so spielen, seit er wieder fit ist. Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft – und das nicht nur wegen seiner Tore.“ Die Weigerung des Kapitäns, Angebote von Top-Klubs anzunehmen und bei Inter zu bleiben, habe ihn zu einer Ikone gemacht. Ein Zeichen von Loyalität, das seinesgleichen sucht.
Doch was macht Lautaro so besonders? Crespo schildert: „Ich verfolge ihn schon seit seinen ersten Schritten in Europa. Seine Entwicklung in allen Bereichen, technisch, taktisch und physisch, ist enorm. Er spürt das Tor, sieht es, bevor der Ball überhaupt bei ihm ist. Nehmen wir sein Tor gegen die Roma: Thuram schlägt einen brillanten Pass, und Lautaro attackiert den ersten Pfosten mit einer unbändigen Gier – das ist das Ergebnis von purem Torhunger.“
Die Wahrheit hinter den Ergebnissen: Wenn Lautaro fehlt, dann leidet die Inter. Seine Abwesenheit aufgrund von Verletzungen oder Formschwäche hat in der Vergangenheit zu Rückschlägen geführt. Crespo betont, dass er nicht nur ein Abschlussspieler ist, sondern ein Vorbild für seine Mitspieler.
Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch der frühe K.O. in der Champions League. „Sagen Sie mir: Hat Lautaro in der entscheidenden Partie gegen Bodo/Glimt gespielt? Nein. Und genau da liegt vielleicht die Erklärung für den blamablen Abend.“

Chivus meisterleistung: vertikales spiel als schlüssel
Crespo lobt zudem die Arbeit von Trainer Chivu: „Ich hatte die feste Überzeugung, dass Inter die stärkste Mannschaft in Italien ist, und sie beweisen es. Nach dem Trainerwechsel, von Inzaghi zu Chivu, gab es zwar einige Stolpersteine, aber insgesamt hat die Mannschaft eine beeindruckende Entwicklung gezeigt.“ Das Geheimnis liege in der Fähigkeit, das Spiel schnell und vertikal zu gestalten – eine Tugend, die Inter unter Chivu neu gelernt hat. „Früher war Inter eher flach und horizontal ausgerichtet, jetzt wird ständig nach der vertikalen Linie gesucht.“
Die Vereinsführung arbeite hervorragend daran, die Zukunft zu gestalten, indem sie gezielt junge Spieler integrieren und die Mannschaft verjüngen. „Es wird vielleicht etwas Zeit brauchen, bis sich einige Spieler vollständig eingewöhnt haben, aber das ist eine langfristig erfolgreiche Strategie.“
Lautaro Martínez ist mehr als nur ein Stürmer – er ist ein Problem für die Gegner, ein Vorbild für seine Kollegen und der heimliche Schlüssel zum Erfolg der Inter. Seine Quote von 24 Treffern in der Serie A spricht eine deutliche Sprache. Die Nerazzurri haben mit ihm eine Waffe, die schwer zu kontrollieren ist und die den Unterschied im Kampf um die Meisterschaft ausmachen könnte.
