Cottbus bangt um platz drei: wollitz schimpft über trainingsbedingungen!

Energie Cottbus steht vor einer echten Bewährungsprobe. Nach drei sieglosen Spielen verlor der FCE den Anschluss an die Spitze der 3. Liga und muss am Samstag beim TSV Havelse um den Verbleth in den Top 3 kämpfen – ein Duell, das Trainer Claus-Dieter Wollitz alles andere als einfach sieht.

Die havelse-elf: ein unterschätzter gegner

Die havelse-elf: ein unterschätzter gegner

Cottbus reist als Favorit an, doch Wollitz warnt eindrücklich vor dem vermeintlich chancenlosen Gegner. „Wie sie spielen, würden sie aktuell keine Probleme haben, die Liga zu halten“, so der erfahrene Coach. Havelse mag in der Tabelle am Tabellenende dümpeln und die Last der 14 sieglosen Spiele wiegen schwer – zehn Punkte trennen sie noch vom rettenden Ufer – doch der Auftritt der Mannschaft lässt Zweifel an einem schnellen Abstieg aufkommen.

Die größte Baustelle: Das Training Aber es ist nicht nur das sportliche Dilemma, das Wollitz zu schaffen macht. Die Trainingsbedingungen am Eliaspark sind, wie schon so oft, heftig kritisiert worden. „Der Eliaspark hat den Geist aufgegeben“, prangert Wollitz an. Die anhaltende Trockenheit habe die Situation tagtäglich verschärft und insbesondere das Passspiel und die Abstimmung der Mannschaft beeinträchtigt. „Das ist nichts, was man von einem Profifußballverein erwarten kann.“

Die Stadt Cottbus hat zwar eine Sanierung des Trainingsplatzes an der Parzellenstraße in Höhe von einer halben Million Euro beschlossen, doch auch dieser Platz ist mit seinen 92 Metern Länge deutlich zu kurz. Eine ironische Bemerkung Wollitz' rundete die Pressekonferenz ab: „Da können wir ja fast schon eine Mini-Version des Cottbus’ spielen.“

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob sich der FCE trotz der widrigen Umstände und der sportlichen Herausforderungen zurückkämpfen kann. Die Stimmung im Umfeld des Vereins ist gedrückt, doch Wollitz' unermüdlicher Kampfgeist lässt hoffen, dass die Cottbuser den Abstiegskampf noch meistern werden. Die fehlenden passenden Trainingsbedingungen stellen jedoch eine erhebliche Hürde dar, die es schnellstmöglich zu überwinden gilt – andernfalls droht dem FCE ein früher Abschied von den vorderen Plätzen.